10,7 Kilo verteilen sich auf geschätzten 83, vielleicht 84 cm, Kleidergröße 86. Die Eckzähne machen sich auf den Weg. Das erklärt, warum du die ganze Zeit über eine deiner Hände im Mund hast. Die Frühlingsschuhe brauchst du schon in Größe 23. Dagegen schauen die Sandalen vom letzten Sommer (Gr. 19) winzig aus. 😉
Du bist stolze Puppenwagenbesitzerin. Lilli und ihre Puppen- und Stofftierfreunde (das wird manchmal richtig eng) werden durch die Wohnung manövriert und auch schon mal ganz stilecht im Stehen in den Schlaf gerüttelt.
Schlaf, ein gutes Stichwort. Wenn du in der Nacht aufwachst, verlangst du momentan nach der „Hand“, du möchtest dich an mir festhalten und schläfst meistens wieder ein. Du entdeckst langsam, wie toll es ist, sich unter eine Decke zu kuscheln, am liebsten machst du das auf meiner Bettseite unter meiner Bettdecke. Seit ein paar Wochen liegt eine tolle Steppdecke in deinem Bett, auf der schläfst du meistens noch, aber hin und wieder hab ich dich auch schon einkuscheln gesehen. Aber es gibt auch Nächte mit langen Wachphasen, 2 Stunden Miniumum. Warum und wieso habe ich noch nicht herausgefunden.
Du willst Bücher, Hefte, Papierfetzelen „gesen“, und Bilder „schaun“, dich auf dem Sofa ein“kuscheln“, bestimmst noch immer mit „gomm“ und „gemma“, wo es hin geht. „Kina“ werden auf der Straße beobachtet, du versuchst ein „keidele“ selber anzuziehen und ziehst die Strumpfhose selber aus und die Winterstiefelchen „felba“ an. Das klappt wirklich gut, hin und wieder ist Links das neue Rechts und umgekehrt. Manche Bücher sind besonders „feea“, kein Wunder wenn du dir die dicksten Wälzer in deinem Bücherregal aussuchst. Du willst beständig „kais“ malen, hin und wieder gelingt so was ähnliches wie ein Rundling. Wenn du müde bist, willst du „kafen“, natürlich nur mit „Lulla“ – ihr seht schon, Flora teilt sich der Welt mit. Du erkennst nicht nur deine Omas/Opas/Onkels/Tanten auf den Fotos, du weißt auch, dass du die Fora/Foga/Boga bist.
Du machst alles mit links. Wortwörtlich. Ganz der Papa.
Wir durften bei der Taufe deiner kleinsten Freundin „mila“ Emilia mit dabei sein und dir hat es getaugt, dass so viele Kinder mit dabei waren.
Wir waren Rodeln, also eher sind wir den Hügel hinunter gerutscht. Und das war super, du wolltest gar nicht mehr gehen… Der „snee“ hat’s dir angetan.
Zähneputzen funktioniert sehr gut, am liebsten machst du es selber und nach getaner Arbeit zeigst du stolz deine sauberen Zähnchen.
Wenn du nicht gerade plapperst oder schläfst, singst du gerne. „Gün gün gün“ (… sind alle meine Kleider) oder „babapa spas“ oder „alle alle“ (… meine Entlein) sind momentan deine Favoriten. Gerne gehört und gesungen werden auch noch „Hopa hopa“ (… Reiter) und „Butzebutze“ (bibabutzemann). Du hast schon so manchen Spaziergang in die Stadt durchgesungen.
Den Fasching hast du ordentlich gefeiert – sowohl im ATPünktchen, als auch bei einer tollen Faschingssause bei Isabella und Magdalena. Seit dem Fasching magst du auch „Krapfen“ und du bist nach wie vor eine fanatische „milch“- Trinkerin.
Beim Essen wünschst du „mahltanz“=Mahlzeit, du verlangst schon mal nach einer „peise“=Nachspeise und das ist meistens „goguhd“ =Joghurt. Wenn du mehr willst, kommt ein forderndes „noch“.
Das Oma-Oma-Gipfeltreffen hat uns wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen. Beim Spazierengehen war es dir besonders wichtig, an der einen Hand die Nordtirol-Oma und an der anderen Hand die Osttirol-Oma zu haben. Die Mama durfte den Wagen schieben. Das läuft natürlich bei Spaziergängen mit Nordtirol-Oma-Opa gleich ab. Ich darf den Wagen schieben. 😉
Neuerdings machst du mit meinem altem Handy gerne Fotos. Bei dem Wort „puter“ müssen wir uns in Pose werfen. Überhaupt, sobald du auf einem Display ein Foto von einem Kind entdeckst, willst du das „saun“ und wirst stinkeböse, wenn wir denken, dass du genug gesehen hast. Jaja, du hast es nicht immer leicht mit uns. 😉
