Das große Einschlafdrama

Das Szenario: Flora wird gewickelt, zieht ihren Schlafanzug an, holt sich einen Gutenachtkuss vom Florapapa und bekommt dann ihr Abendessen. Sie trinkt so lange, bis sie einschläft. Dann kuscheln wir noch eine Weile. Schließlich lege ich sie mit einem Gutenachtkuss in ihr Bettchen. Das Licht ist gedämpft, das Nachtlicht ist an. Ich schalte das Florafon ein und gönne mir eine Pause.

10 Minuten später: Flora ist aufgewacht und weint. Ich teste, ob sie noch hungrig ist. Sie bekommt Anti-Bauchweh-Tropfen und noch einen Snack. Erschöpft schläft sie ein. Wieder lege ich sie in ihr Bettchen und sie schläft 3 Stunden bis zur nächsten Mahlzeit. Soweit der Idealfall. Doch den hatten wir nicht so oft in letzter Zeit. Es geht eher so weiter:

weitere 10 Minuten später: Flora brüllt wie am Spieß. Sämtliche Beruhigungsversuche verlaufen im Sand: die Hoppihopp-Tour mit dem Florapapa ist doof, in die Kuscheldecke einwickeln ist blöd, keine Trageposition ist ok, ans Trinken an der Milchbar ist gar nicht zu denken. Stattdessen streckt sie sich durch und schreit. Lange, laut und verzweifelt. Ob das Kiefer spannt? Fehlanzeige, ein sanftes Streichen mit dem Fingerchen über das Kiefer lässt sie nicht verstummen. Hungrig kann sie nicht sein. Sie hat ja erst getrunken. Der gemeine Bauchzwicker hat auch nicht zugeschlagen, der ist ohnehin nur mehr selten zu Besuch (ich hoffe, das bleibt auch so). Und so brüllt sie weiter. Die beruhigende Stimme der Mama hört sie vermutlich nicht einmal, bei dem Lärm, den sie selbst verursacht. Händchenhalten und Streicheleinheiten vom Papa reichen auch nicht um sie zu besänftigen.

Wir Flora-Eltern stehen nun da, schauen uns verzweifelt an. Guter Rat ist jetzt teuer….

Irgendwann schaffe ich es dennoch sie zu überlisten und sie beruhigt sich langsam an der Milchbar. Und mit viiiieeeeel Glück schläft sie dieses Mal fest ein.

Der zeitliche Rahmen dieser Aktion bewegt sich zwischen 30 Minuten und 3 Stunden…..

Tja, so ein kleines Mädchen muss die ganzen Eindrücke des Tages verarbeiten und das passiert anscheinend erst am Abend. Tipps, wie wir dem armen Mädchen und uns das Einschlafen erleichtern können, sind willkommen! 🙂

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Das große Einschlafdrama

  1. Renateoma sagt:

    Versucht es doch mal mit singen oder Musik. (Natürlich nichts Rockiges oder Jazziges ect.) Es gibt da ganz nette Einschlaflieder.
    Liebe Grüße von mir

  2. Krümelpapa sagt:

    Werde mal meine Stimme ölen und mich im Gesang üben. Bin ja doch im Geheimen ein großer Heldentenor. Mal sehen, ob Töchterchen das auch so sieht 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.