21 Monate

10,8 kg  laufen/stolzieren verteilt auf ca. 83cm durch die Wohnung, dabei tragen die Füßchen noch immer Schuhgröße 22-23 und auf dem Etikett der hübschen Frühlingskleidchen steht 86. Mit deinen neuen 2 Eckzähnen (unten) wird auch dein Gebiss immer eindrucksvoller.

Im letzten Monat warst du ordentlich krank – Bronchitis und die Grippe, Schnupfen – Winter ist… Die Arztbesuche haben wir souverän gemeistert, du hast die Ärztin zum Lachen gebracht, mit deinem „passt!“ nachdem sie dich abgehorcht hatte. Was soll Frau Doktor dann noch anderes dazu sagen?

Du hälst noch immer deinen Mittagsschlaf, der kann schon mal eineinhalb bis zwei Stunden dauern, dafür gibt es schon lange kein Nachmittagsschläfchen mehr. Abends gehst du gegen halb 8 ins Bett, und morgens stehst du spätestens um sieben, wenn ich Glück habe um halb 8, auf.

Wir haben uns über den Übernachtungsbesuch von Tante „Gina“ sehr gefreut, das ist schon immer was besonderes.

In den Weihnachtsferien waren wir in der Therme in Fügen zum Planschen, vor kurzem durften wir in der Therme in  Längenfeld unser Unwesen treiben (danke für den tollen Familien-Sporttag an den Betriebsrat in Papa’s Firma!). Nach 3 Stunden waren wir komplett aufgeweicht und Flora sowas von streichfähig. *lach*

Wir arbeiten uns weiterhin in Richtung „mal einen ganzen Nachmittag alleine mit Oma und Opa verbringen“ vor, wenn wir (deine Eltern) bloß los lassen könnten. 😉

Zweiwortsätze und kleine Geschichten (heute zB.: Mama Vogel Fenster!) – jeden Tag kannst du mehr. Ich kann gar nicht alles aufschreiben oder mir merken, es geht alles viel zu schnell. Einmal ein Wort gehört, findet es sich in deinem Wortschatz wieder. Du faszinierst mich. So schnell lernen möchte ich auch nochmal können.

Buchlesen ist auch so eine tolle Sache. Zuerst hörst du aufmerksam zu und anschließend erzählst du uns, was du dir gemerkt hast und was du schon kennst. Unglaublich beeindruckend, ich sag’s euch.

Deine 1. Zeckenimpfung hat problemlos geklappt, allerdings warst du am entsprechenden Nachmittag sowas von zickig und unausstehlich, dass ich ernsthaft überlegt habe, wo denn mein Kind geblieben ist….

Wir sind in die nächste Spielgruppensaison gestartet und turnen, spielen, singen, basteln und toben donnerstag nachmittags mit Sissy und deinen Spielkumpels. Wenn es nach dir ginge, würdest du die ganze Zeit nur klettern und turnen, balancieren und Purzelbäume schlagen.

Auch die Ausflugssaison hat wieder begonnen. Unser erster Ausflug führte uns nach Bayern an den Tegernsee und nach Bad Tölz. Dort hat es dir besonders gut gefallen, über den schiefen Stadtplatz rauf- und runter zu laufen und am Isarufer den Enten und Tauben nachzulaufen. Das war eine unglaublich matschige aber spaßige Angelegenheit. 😉

„Ding Gong, laut“ – das war dein Kommentar zum nicht enden wollenden Glockengeläute nach der Papstwahl.

Onkel Thomas und Tante „Lela“ Manuela haben uns besucht. Nach anfänglicher Skepsis habt ihr bald gemeinsam die neuen Bücher ausgelesen und ausführliche Buchbesprechungen abgehalten.

Beim Essen bist du immer noch experimentierfreudig. Du tastest dich langsam an Tomaten und sogar an Salat heran, der Dauerbrenner sind noch immer „nunu“. Wenn wir Großen kochen, dann möchtest du am liebsten immer zuschauen (Pech für den Nichtkochenden, 11 kg zu tragen wird auf Dauer tatsächlich schwer) – das Hantieren mit den Töpfen und Tellern muss unglaublich spannend ausschauen.

Du hast natürlich deine kleinen Eigenheiten beim Essen: Käsebrot wird immer kopfüber gegessen, die Seite mit Butter und Käse liegt unten. Auch beim Ablutschen der „lade“ (Marmelade) muss die süße Seite unten sein. Du sammelst gerne die „grosen“ (Brösel) mit dem Finger auf und lutschst sie anschließend ab.

Ganz neu ist das im „Zelt“ sitzen – meistens kriechst du mit Papa unter die Bettdecke und ihr heckt dabei ganz sicher Verschwörungstheorien aus. Es wird nicht mehr lange dauern, und du wirst mir von den Plänen ganz genau erzählen, von jeder klitzekleinen Einzelheit.

Natürlich kannst du auch anders: Zickig, laut schreiend, Tränen verschwendend, in 3 Tonlagen gleichzeitig weinend, „neeeeeeein“ brüllend, dich manchmal auf den Boden werfend….. Und ich kann meistens nicht anders, als dastehen und grinsen. Bei so einem Anfall bekommst du rote Flecken im Gesicht, die passen gut zu den rotgeweinten Augen. Du verlangst auch mal gerne nach einem „Tachentuch“ und verschmierst den Rotz demonstrativ überall. Wenn du dich dann wieder beruhigt hast, verschwinden die roten Flecken und wir spielen gemütlich weiter.

Wir entdecken auch sowas wie ein beleidigt sein. Wenn der Papa nach einem langen Arbeitstag erst am Abend heim kommt, dann darf er dir kein Bussi geben oder mit dir kuscheln, ganz im Gegenteil, du kommst zu mir und hast es besonders lustig mit mir. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit bist du nicht mehr eingeschnappt und Papa darf kuscheln und bekommt den Tag erzählt.

Wer dich einen Tag lang erlebt, kommt sicher aus dem Staunen nicht heraus – so viel gibt es zu erzählen und entdecken. Du kannst schon sehr viel und bist oft schon ein wirklich g’schaftliges Kind. Und dann, abends, vor dem Schlafen gehen, wenn wir gemeinsam den Pyjama angezogen haben und ich dich in deinen Schlafsack gerollt habe, du mich nochmal anlachst und dann den „lulla“ verlangst, mir noch versuchst Geschichten zu erzählen (die ich aber wegen dem Lullahindernis nicht verstehe), dann wird mir jeden Tag wieder bewusst, wie klein du noch bist und dass du immer mein kleines Mädchen bleiben wirst. 😉

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