Sandkiste und Karussell

Eine wundervolle Woche lang waren wir in „Bella Italia“ zum Urlauben.

Sowohl die An- als auch die Abreise haben super geklappt, Flora ist eine erfahrene Autofahrerin, so dass weder zähflüssiger Verkehr ab Bologna (Richtung Süden) noch eine Ehrenrunde rund um Bologna bei der Heimfahrt (Dörte – allerliebstes Navi – wir müssen uns mal unterhalten….) Einfluss auf die Reiselaune hatte.

Im Hotel haben uns schon unsere Reisefreunde aus Klosterneuburg erwartet, das Zimmer wurde recht schnell in Beschlag genommen, es gab noch ein schnelles Mittagessen und dann ging’s auch schon Richtung Strand. Und wie nicht anders erwartet, dauerte es keine 5 Minuten, bis Flora sich mit dem in Unmengen vorhandenen Medium „Sand“ angefreundet hat. Der Kontakt mit dem Meer ließ auch nicht sehr viel länger auf sich warten und es war recht schnell klar, wie der restliche Urlaub verlaufen würde: Sand spielen (auch „grotschen“ – in diesem Fall Sandmatsch herstellen und daraus Berge und Hügel bauen), Wellen springen, Wasser plantschen, Muscheln sammeln. Florian, Marie und Flora haben sich wunderbar verstanden; und abends, als die Kinderchen totmüde ins Bett gefallen sind, haben wir Erwachsenen auf der Terrasse gesessen, Grappa getrunken und die lauen Abende genossen.

Die Sache mit dem Schlafen gehen der Kinder ist in Italien ja so eine Sache. Grundsätzlich waren die beiden Kleinen schon recht müde, aber wer schläft der versäumt so viele wichtige Dinge wie Karussell fahren, Live-Musik, einen Bummel durch den Mercato und noch vieles mehr. Deshalb hat unser kleines Urlaubsmädchen tapfer durchgehalten, auch wenn sie jederzeit im Buggy hätte einschlafen dürfen. Dass die Einschlafzeit im Schnitt 3 Minuten gedauert hat, brauche ich nicht zu erwähnen.

Lustig waren jeden Morgen Flora’s erste Worte – abhängig davon, was sie am Vorabend besonders beeindruckt hat. An „Ka-ru-ss-ell“, „Tassilo“, „Papa“, „Sandkiste“ kann ich mich besonders gut erinnern.

Natürlich haben wir auch was für unsere Bildung getan und haben einen Ausflug nach San Marino gemacht. Zwischen dem ganzen Strandgeschehen, den lecker Mahlzeiten, dem Cappuccino-trinken und den Erholungsschläfchen haben wir noch ein, zwei, drei Bummel über die mercati in der Gegend unternommen und ein bisschen geshoppt. Und dann war ganz überraschend die Woche um und wir mussten wieder nach Hause fahren.

Es war ein wirklich schöner Urlaub, wir hatten auch heuer wieder besonders tolle Miturlauber und wir sagen an dieser Stelle nochmals „Danke“ für die feine gemeinsame Zeit.

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