6 Monate oder 26 Wochen oder ein halbes Jahr

Wuuuusch, schon ist ein halbes Jahr vorbei. Warum hat mir niemand gesagt, dass mit  Kind die Zeit noch viiiiel schneller vergeht? 😉 Und es tut sich so viel. Meia.

Zum Beispiel wird nun nicht mehr jeder angelacht, sondern eher kritisch beäugt. Und wenn ihr nicht gefällt, was sie sieht, dann fallen die Mundwinkel gaaanz schnell nach unten und es wird mindestens ein Tränchen rausgedrückt. Ja, sie fremdelt. Allerdings auch bei Oma und Opa, wenn sie länger nicht zu Besuch waren.

Außer dem Fremdeln gibt es neuerdings auch die Variante „zicken“. Das glaubt man aber erst, wenn man es selbst erlebt hat. 😉 Dann schimpft sie, was das Zeug hält, argumentiert und gestikuliert wie wild. Und die Mama lacht. Gemein, gell?

Andererseits liebt Flora es, dem Rumgekasper ihrer Eltern zuzuschauen, da lacht sie uns regelmäßig aus ähm mit uns mit.

Sitzen wird fleißig geübt, seit dem 1. Adventsonntag darf sie immer wieder mal im Hochstuhl Platz nehmen. Die anfängliche Skepsis hat sie schnell überwunden, jetzt taugt’s ihr und sie quatscht munter vor sich hin.

Das große Einschlafdrama haben wir einstweilen auch übertaucht. Uns die guten Tipps der Mutter-Eltern-Beratung zu Herzen nehmend, bringt der Florapapa unser Mädchen ins Bett und es klappt recht gut. Im Normalfall schläft sie dann 3 bis 5 Stunden (wobei, die 5 kommen eher selten vor), bevor sie nach einer ordentlichen Jause verlangt. Nur das Schlafen danach ist schwierig, nicht selten wacht sie im Ein-Stunden-Rhythmus auf und macht es mir dadurch möglich, mich an alle auch noch so skurrilen Träume zu erinnern. Ich hoffe, das bekommen wir noch in den Griff…

Der Liegewagen ist passé, da sieht man ja nix, deshalb fahren wir schon seit 3 Wochen mit dem Sportwagenaufsatz und das macht viel mehr Spaß.

Ach ja, Fläschchen sind uninteressant, sogar grausig und vermutlich ist Gift drin, 😉 , wie wir kürzlich eines Abends, als ich einen Flora-freien Abend versucht habe (um bei einer Weihnachtsfeier dabei zu sein) feststellen durften. Stattdessen hat sie sich eineinhalb Stunden lautstark bei Papa beschwert, was für ein grausliches Zeug er ihr denn zu geben versucht. Erst nach dem ausgiebigen Besuch an der Milchbar, die schnellen Schrittes daher geeilt ist, ist sie in einen tiefen erschöpften Schlaf gefallen.

Der wirkliche Meilenstein in dieser Woche ist die Beikost – am 12.12. haben wir zum ersten Mal Zusatznahrung (mmhhh, Karottenbreipampe) versucht und wurden positiv überrascht. Der Mund war weit offen, nur die Zunge wusste noch nicht, was sie mit dem Zeug machen soll. Es scheint zu schmecken und sie freut sich (noch) über jeden neuen Geschmack im Mund.

Sie sabbert wie ein Weltmeister, aber von dem ersten Zähnchen fehlt noch jede Spur.

Wie es sich gehört, war sie schon etliche Male am Christkindlmarkt, kennt jeden Punschstand in- und auswendig und freut sich schon auf das erste Kiachl. 😉

Was kommt jetzt noch? In wenigen Tagen feiern wir unser erstes Weihnachtsfest als Familie *rührseligheul*, und von allem, was danach kommt, lassen wir uns überraschen.

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