meine Windel-Vespa

Déjà vu. Oder wie soll ich es sonst nennen? Schon wieder ein Abschied. Wenn auch auf Zeit. Zum Glück! 😉

2014_05_13_windelvespaIch hab die besten ArbeitskollegInnen überhaupt. Danke!!!

PS: Habt ihr schon mal so eine coole Windel-Vespa gesehen? Sie parkt jetzt schon seit einer Weile auf des Bebi’s Kleiderschrank, hab ich doch vor Beginn des Mutterschutz bereits 3 Wochen Urlaub genossen. Doch jetzt beginnt tatsächlich der Countdown, seit 31. Mai ist’s vorbei mit der Urlauberei!

PPS: Die Farbgebung der Windelvespa ist rein zufällig, es gibt kein Outing, ich hab mir sagen lassen, dass die verantwortliche Konstrukteurin Jungsmama ist. Und es ist kein Geheimnis, dass meine lieben Büromädels eher auf blau als auf rosa tippen. 😉

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24+11

2014_05_18_Zugfahren

Ca.  88 cm, ca 11,5 kg, Schuhgröße 23-24, Kleidergröße 92-98 und: wir haben alle Zähne! Endlich!

Der Osterhase hat uns auch wieder einen Besuch abgestattet. Und diesmal hast du das Prinzip des Suchens schon viel besser verstanden und bist durch die Gegend gesaust und hast alles, was der vergessliche Hase verloren hat, eingesammelt. Da kam ganz schön was zusammen. Herrlich! Danke wieder an die unermüdlichen Helferlein des Osterhasen!

Du hast Angst vor Fliegen. Leider hast du noch nicht verstanden, dass Anschreien der Fliegen auch nix hilft, die blöden Viecher hauen einfach nicht ab. Jetzt haben wir eine Fliegenklatsche gekauft und du bist ein bisschen mutiger.

Beim Kochen willst du immer und überall helfen: beim Kuchen backen, beim Fleischlaibchen gatschen, beim Nudeln kochen, am liebsten würdest du die Herrschaft über die Küche übernehmen.  Warte nur auf deinen Geburtstag. 😉

Es ist soweit: du hast eine Fantasiefreundin: Planschie. Sie ist immer mit dabei, hat alles schon erlebt, meistens mit dir. Sie hat sich schon mal weh getan, dann habt ihr „die Polizei angerufen und die haben ein Pflaster drauf getan und dann war alles wieder gut.“ Und Planschie passieren dauernd solche Geschichten.

Wenn ich erzähle, dass mich das Baby im Bauch tritt, dann hast du natürlich sofort die gleichen Symptome. Aber du erzählst mir dann auch, dass dein Bebi in deinem Bauch im Sommer rauskommt. Wie praktisch! Zumindest, solange du dich um dein Bebi selber kümmerst. 😉

Wir haben uns ganz gut eingelebt in unserer neuen Wohnung. Der Wechsel ins große Bett für große Mädchen war zuerst unvorstellbar , doch in unserer ersten Nacht dann kein Thema mehr.

Der letzte Stockzahn ist endlich durch, was für eine Plagerei. Damit sollte das Thema Zähne soweit erledigt sein, solange wir fleißig und regelmäßig Zähneputzen. Vor dem ersten Termin beim Zahnarzt graust mir allerdings sehr.
Du warst krank, mit Fieber, Husten und vollkommen verklebten Augen. Ausgerechnet, als wir unseren ersten Übernachtungsbesuch in unserer neuen Wohnung hatten. Du hast Geschmack an den Kugelen (Globuli) gefunden, möchtest am liebsten immer eine ganze Handvoll bekommen.
Wir haben fast eine Woche pausiert, dann warst du wieder fit und reif für andere Kinder. 😉

Nach der Ruhe-/Erholungsphase sind wir dann endlich in einer ersten Spazierrunde durch Inzing gebummelt. Wir müssen unser neues Zuhause unbedingt kennenlernen!

Emilia hat uns besucht und sie war recht angetan von deinem Kinderzimmer. Auch wenn du gerade ziemlich wenig darin gespielt hast.

Wir haben den Schlüssel zu unserer alten Wohnung abgegeben, du hast dich verabschiedet, weil du festgestellt hast, dass da nix mehr drinnen ist, nicht mal im Kühlschrank, kein Bett, kein Sofa, keine Spielsachen und wir haben unsere Wohngeschichte in Innsbruck offiziell beendet. Dafür bist du jetzt im Kindergarten in Inzing angemeldet (bei Tante Herta), in der ersten Septemberwoche geht’s los!

Mir ist aufgefallen, dass du das „gr“ noch nicht kannst. Dafür sagst du „dr“. Beispiel gefällig? Ein „droßes“ Mädchen oder „drüne“ Farbe …. Ich bin gespannt, wie sich das noch weiter entwickelt.

Wir haben eine weitere Trotzphase erreicht. Allerdings bist du nicht immer schlecht gelaunt. Trotzdem forderst du mich manchmal bis aufs letzte und ich habe zugegebenermaßen keine Nerven dafür….

Beim Schlafen gehen mit Papa lausche ich euch gerne, wenn ihr ein Buch lest und du die Geschichten dazu kennst. Das sind besonders schöne Momente, die ihr beide sehr genießt.

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Blau oder rosa, Teil 2

Wollt ihr wieder mitraten, ob wir ab dem Sommer Flora’s rosa Kleidchen wieder auspacken oder ob wir coole neue Jungssachen brauchen?

Bitte – wer mag, darf sich gerne beteiligen:

Rosa oder Blau 2014?

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Nachgeholt: 24+10

2014_04_18_Fotografin

ca. 88 cm, keine 12 kg, Kleidergröße 92, Schuhgröße 23-24, 1 Zahn fehlt noch

Großes Thema in diesen Tagen: das eigene Kinderzimmer. Auch wenn es noch dauern wird, bis wir uns an die neue Wohnung gewöhnt haben, hast du recht schnell verstanden, was es mit der Tür zum eigenen Zimmer auf sich hat. Am besten ist sie nämlich zu, damit du nicht von uns lauten Erwachsenen beim Spielen gestört wird.
Wortkreationen: du würzt mit Grosmarien, du hättest gerne so ein Brustgewand wie die Mama, du warst in der Kassiererei, du bist eine „Gschafterin“ und die Kuti kann/macht/tut sowieso alles.

Zeichnen und Malen: du malst eine Sonne mit Sonnenstrahlen, Gesichter ohne Umrandung, dafür aber mit Augen, Nase, Mund, Armen und Beinen, im Apfelbaum zeichnest du die Früchte, im Ausmalbuch fängst du an, schön auszumalen.
Wenn wir schreiben, dann malst du Kugelen annähernd gerade in einer Linie (von rechts nach links) und erklärst uns dann, was du da geschrieben hast. Meistens sind es Buchstaben: „fl“ „o“ „a“ – das kann dann alles heißen, von Mama bis – naja, eben alles.

Es gibt unglaubliche Zickenmomente, da können wir beide ganz ordentlich aneinander geraten. Wenn du denkst, dass du im Recht bist, setzt du dich schon mal mit bös-beleidigtem Gesichtsausdruck in ein Eck oder auf die Couch, den Rücken mir zugewandt und ignorierst mich ein Weilchen. So muss ich wenigstens nicht heimlich schmunzeln, du siehst es ja eh nicht.

Wenn du weißt, dass du etwas falsch gemacht hast, dann kannst du aber auch sehr still und lieb sein, quasi als Wiedergutmachung.

Aber meistens verstehen wir uns gut und vertragen wir uns auch, wir malen, lesen, basteln, schnipseln oder blödeln ordentlich.

Kulinarisch hast du ein paar neu Sachen ausprobiert: dein erstes Schleckeis, den orangen Twinni-Teil (und der schmilzt dir noch davon….), gefüllte Tortellini und Kasspatzln. Äpfel muss ich nicht mehr klein aufschneiden, du willst einen ganzen haben (der dann auch zur Hälfte verputzt wird). Du magst die kleine Milchschnitte (die mit dem Pinguin drauf), Papa-Zuckerlen und Gummibärchen (die auch mal wie ein Schnuller oder ähnliches ausschauen dürfen)…

Im ATPünktchen sind seid Anfang April wieder Monika und Sarah im Einsatz. Du gehst noch immer sehr gerne hin; wir müssen aber schon an den Herbst denken und haben nach Ostern einen Termin im Kindergarten in Inzing. Das wird spannend!

Du erzählst gerne Geschichten, du liest aus den Bilderbüchern Geschichten vor und benutzt dazu deine eigene Flora-Sprache. Wir verstehen dann kein einziges Wort, aber schließlich müssen ja auch nur die Stofftiere und Puppen verstehen, was du erzählst.

Wir hatten zwei Arzttermine, die beide in einem großen Desaster endeten, da du offenbar eine unüberwindbare Angst vor Ärzten entwickelt hast. Beim Orthopäden war es nicht möglich, dich auf den Boden zu stellen, damit du 1x um den Tisch läufst, der Hautarzt konnte das Muttermal, weshalb wir überwiesen wurden, nur mit Müh und Not und tatkräftiger Unterstützung meinerseits anschauen. Die Befunde bei den Ärzten waren beide ok bzw. unauffällig. Aber wegen der großen Arztangst müssen wir uns was überlegen. Immerhin müssen wir noch zum Augenarzt (zur jährlichen Kontrolle).

Wenn wir unterwegs sind und ich jemanden treffe, fragst du – kaum dass die Person aus deinem Sichtfeld ist – „wer war denn das?“ oder „was macht der?“. So kannst du auch gar nicht verstehen, dass ich hin und wieder wildfremden Leuten eine Wegbeschreibung geben muss… Geht man eigentlich davon aus, dass kinderwagenschiebende Frauen sich besonders gut auskennen? 😉

Du trägst seit ein paar Wochen täglich eine Mädchenfrisur mit Zöpfchen, sonst fallen die Haare ins Gesicht und das ist auch recht lästig. Besonders cool schaut das zur neuen Sonnenbrille aus….

Bei Opa Karl’s rundem Geburtstag haben wir ganz viele liebe Leute wieder getroffen und du hast ganz liebe Nordlichter kennen gelernt.

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Bauchzwerg, der/die

So sah das Bebi in der 21. Schwangerschaftswoche (aktuell 23. SSW) aus:

2014_03_20_der_die_BauchzwergEs kann gut strampeln, tritt mir immer wieder mal beherzt in die Blase, tobt bei Bluatschink mit der großen Schwester mit und wächst zur Zufriedenheit aller munter vor sich hin.

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24+9

2014_03_18_Knetmasse

ca. 11,5 kg leicht, ca. 87cm groß, 1 Stockzahn fehlt noch immer, Schuhgröße 24, Kleidergröße 92

Wir waren zur Abwechslung mal wieder alle krank, wenigstens „versetzt“. Mittlerweile husten wir nur mehr ganz wenig und für die obligatorische Rotznase werden wir auch noch ein Weilchen Taschentücher mit dabei haben.

Seit ein paar Wochen bist du ein großer Bluatschinkfan „Toni ist meine Freundin“. Es ist einfach nur zuckersüß, wenn bei deinen Lieblingshits „Breitmaulfrosch“, „Ritter Rüdiger“, „Engele-Bengele“ (Bengele tut man schimpfen, Mami!) und „Poppele“ mitsingst. Der Lechtaler Dialekt macht es allerdings nicht so einfach.

Nach langer Zeit haben wir den Botanischen Garten mal wieder aufgesucht. Die Blumen sind zwar schon interessant, aber viel spannender und toller ist es, die Gänseblümchen dort zu pflücken (direkt unter der Blüte, versteht sich), für die Mama….

Du weisst genau, wann die Simpsons in der Flimmerkiste laufen. Da kann dir keiner was vormachen. Die gelben Männchen ziehen dich in ihren Bann.

Deine liebsten Redewendungen derzeit sind: „is ja wurst“ und „ist ja egal“. Auch ein „verdammt“ habe ich gehört und auf die Nachfrage, wer denn das gesagt hat, kam ganz keck „die Oma Nate!“. Dass die Oma auch „öcha“ sagt, bestätigst du mir zwar, aber „verdammt“ ist viel lustiger….
Es klimpert und es knuspert schon mal, wenn du was knabberst. Du isst gerne die kleine Milchschnitte (=Kinderpingui) und bist beleidigt, wenn du sie nicht selbst aus dem Kühlschrank holen darfst.

Den Fasching haben wir ganz gut überstanden, zuhause haben wir dich in eine Gücksfeeprinzessin verwandelt, in der Kinderkrippe durftet ihr euch alle als Clowns mit selbst bedrucktem T-shirt verkleiden. Und ihr habt leidenschaftlich den Clownstanz (=Ententanz) aufgeführt.

Leider wurdest du in der Krippe von einem Krippenkumpel gebissen (von dem Kumpel hast du auch schon vor Weihnachten deine Kratzer auf der Wange bekommen). Es war natürlich eine unglückliche Verkettung von Umständen, du warst noch nicht fertig mit spielen, „er“ wollte aber schon und deshalb gabs einen ordentlichen Biss auf den rechten Unterarm.
Dass du dich vor dem Kind seitdem fürchtest, haben wir am nächsten Tag in der Früh gemerkt, da seid ihr zeitgleich in der Krippe angekommen und du wolltest gar nicht bleiben. Die beiden Betreuerinnen haben euch aber gleich getrennt abgelenkt und zumittag beim Abholen war schon wieder alles ok.

Du bist eigentlich immer sehr lieb zum Bebi im Bauch. Es bekommt oft Bussis. Und du erzählst mir, dass du auch ein Bebi im Bauch hast. Ihr hattet allerdings auch schon einen ersten Geschwisterstreit um den besten Platz bei Mama: du platziert zum Kuscheln umständlich deinen Kopf auf meinem Bauch, das Beebi merkt das, und wehrt sich von innen. 😉
Wenigstens ist euer Musikgeschmack ähnlich: bei Bluatschink singst du mit und das Bebi fängt an zu flippen.

Während Papa und ich zum Organscreening in der Klinik sind, beschäftigst du die Oma Nate, ihr geht spazieren, du bekommst eine extrem coole rote Sonnenbrille mit weißen Tupfen und wir sind eigentlich eh viel zu schnell für euch wieder da. Schön, dass das so unkompliziert geklappt hat.

Gestern hast du dein erstes Eis am Stiel genossen – ein Twinni. „mama, ist meine Zunge kalt?“ Ich prüfe die Zunge auf die Temperatur und bestätige. „Mama, das ist ein bisschen kalt, aber es schmeckt soooo guat.“  Die Eis-Saison ist eröffnet. 😉

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Kopffüßler

2014_02_20_KopffuesslerDa hab ich gerade nicht schlecht gestaunt, als du mir diese Figur mit Hut gezeichnet hast.

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24+8

2014_02_18_Malen

ca. 87 cm, 11,3 kg, Kleidergröße und Schuhgröße unverändert, nur mehr 1 Stockzahn in Arbeit! (Hurra!)

Bei einem wundervollen Besuch bei Emilia hast du ihre kleine Rennkuh auf ihre Rodeobeständigkeit geprüft. Du hast dich so oft um deine eigene Achse gedreht, dass dir furchtbar schwindlig wurde. Allerdings hast du das erst gemerkt, als ich der armen Kuh mal eine Ruhepause verschaffen wollte. Dein Kommentar dazu „Der Boden bewegt sich“, du warst etwas bleich um die Nase und an ein freies, aufrechtes Stehen war eine zeitlang nicht zu denken. Du hattest deinen ersten Drehwurm…. Ansonsten war der Besuch bei Emilia ganz toll, ihr habt euch super verstanden, Emilia zeigte uns stolz, wie gut sie schon laufen kann und ihr habt euch für bald wieder verabredet.

Beim ersten Schneefall haben wir uns in unsere Schneeklamotten gezwängt und sind auf die Suche gegangen. Leider war der Schnee schneller wieder weg, als uns lieb war. Doch schon ein paar Tage später sind wir durch den frisch gefallenen Schnee gestapft. „Hörst du des? Macht a Geräusch!“ Du hast das Knirschen unter deinen Füßchen bemerkt. Schööön.

Bei Tante Manuela und Onkel Thomas hast du zuerst den lecker Vanillekrapfen verdrückt, dann die Kuscheltierordnung etwas durcheinander gebracht und schließlich noch ein wundervolles Stück im Stile von Schönberg auf dem Klavier vorgespielt. Was für ein toller, ereignisreicher Nachmittag!

Beim Italiener unseres Vertrauens haben wir mit Isabella und Magdalena (und ihren Eltern) zwar lange auf unsere Bestellung gewartet, diese wurde dann aber umso schneller verdrückt.

Wir haben erste Fortschritte in Richtung „trocken werden“ gemacht. Auch wenn du manchmal vergisst, dass du keine Windel anhast und sich dann im Spielen ein wahrer Tsunami ergiesst. Und da unsere Wohnung abschüssig ist, müssen wir mit dem Aufwischen doppelt so schnell sein.

Zähneputzen kann für uns beide ganz schön fordernd sein; mittlerweile putzt unser Hausschweinchen Eberhard (eine Handpuppe) auch die Zähne und ist dir sozusagen ein Spiegelbild. Du darfst Eberhard die Zähne putzen und musst dich da manchmal genauso plagen, wie ich mich bei dir. Ich habe die kleine Hoffnung, dass es besser wird, wenn der letzte Stockzahn endlich durch ist.

Stünde das Wort „Springginkerle“ im Wörterbuch, dann stünde als Beschreibung dein Name daneben.

Deine momentane Vorliebe für Kleidchen hat sich nicht geändert.

Du wolltest unbedingt eine Rodel haben, also haben wir im Ausverkauf eine Rodel besorgt. Auf welchem Schnee du damit aber fahren willst, weiß ich nicht. Im Gegensatz zu deinen Verwandten im schönen Lienz haben wir hier keinen Millimeter Schnee, wir können nur mit Frühling und föhnigen Temperaturen dienen.

Beim Einkaufen darfst du meistens aus dem Wagele raus, du musst ja alles genau unter die Lupe nehmen. Grundsätzlich versuchen wir dich zum mehr „selber gehen“ animieren….

Nach dem Kinderarztbesuch bist du immer sehr fürsorglich mit allen rund um dich: den Kuscheltieren, deinen Puppen und natürlich mit deinem Papa. Wenn er wissen will, was er hat, heißt es nur „Smerzen“. Dann wird frisch und munter am Sofa operiert, was das Zeug hält, bis „wieder alles gut“ ist und der Patient mit einem Bussi entlassen werden kann.

Bücher sind immer noch sehr interessant, die Gute-Nacht-Geschichte von Papa gehört zum lieb gewonnenen Ritual. Das merkt man daran, dass du dich gerne auf Papas Gitarrenkoffer legst, ein Buch vor dir und dann „liest“ du vor. Von Prinzessinnen, Rapunzel, Blaubär und was dir noch so durch den Kopf geht.

Mit dem Onkel Walter haben wir das Tirol Panorama unsicher gemacht und es war dir soooo wichtig, dass der Onkel noch da ist, wenn du vom Mittagsschlaf aufwachst.

Du zählst die weißen Zebrastreifen. Habt ihr gewusst, dass es meistens 10 sind?

„I bin jetzt belaunet.“ keine Ahnung, was du mir damit sagen willst.

„schuldischung“

„Hab i mi verschreckt“ – du kannst dich vor vielen Sachen erschrecken, bist aber nicht nachtragend.

„Mama, musst du Musik einschalten, damit ich tanzen kann“.

„Muss i schauen, wann Zug kommt“ – gesagt, getan. Du schnappst dir den Ipod, gschaftelst ein bisschen am Display herum und sagst „sechse“. Herrlich. (Dazu muss man wissen, dass Oma Nate meistens mit dem Zug um sechse heimfährt.)

„Mama, geh lei“ – egal, ob du gerade am Kinderklo sitzt oder ich einfach im Weg bin…

Deine allerliebste Aussage ist derzeit allerdings: „Mama hat ein Baby im Bauch.“ So, jetzt wisst ihr das auch. 😉

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24+7

2014_01_18_Klavier

ca. 85 cm, 11,2kg, Kleidergröße 86-92, Schuhgröße 24 (Winterschuhe), 2 Stockzähne in Arbeit

Weihnachten und Silvester haben wir gut „überstanden“, die Keks-Saison ist glücklicherweise vorbei, stattdessen knabbern wir gerne Äpfel und Mandarinen.

Wenn du willst, kannst du dich selbst anziehen (Strumpfhose, T-shirt, Strickjacke mit Knöpfen), du gehst an der Hand die vier Stockwerke hinauf (manchmal nur, wenn du ein Gummibärchen versprochen bekommst), setzt die Rommelbommel-Mütze auf und bist einfach nur süß.

Wir waren „mal wieder“ beim Friseur und du hast einen tollen neuen Mädchenhaarschnitt, mit dem du dir prompt vom Krippenkumpel Julian ein Kompliment eingeholt hast. Das Haareschneiden funktionierte problemlos (vorher warst du etwas skeptisch oder einfach nur noch restmüde vom Mittagsschlaf), nachdem wir ein Buch mit der „Mütlichkeit“ beim Friseur entdeckt haben.

Du gehst neuerdings aufs Topfele, wenn wir unterwegs sind und in der Krippe verlassen wir uns aber noch auf die Sicherheit einer Windel. Im Eifer des Spielgefechtes kann man nämlich leicht vergessen, dass da nur ein Unterhöschen ist und dann gibt es tsunamiartige Überschwemmungen. Es reicht, wenn wir die zuhause aufwischen. 😉

Du machst den Sonnengruß (eine Yoga-Übung) und erklärst mir, dass das Sarah in der Krippe auch mit euch macht.

Dem Alpenzoo haben wir auch bereits einen Jahresantrittsbesuch abgestattet und du warst trotz nebeligem Wetter so begeistert, dass du uns auf der Heimfahrt das Auto so richtig schön beschallt hast.

Bei unserer letzten Fotosafari am nahe gelegenen Friedhof hattest auch du deine Kamera mit dabei und du hast fleißig mitgeknipst. Danke für das tolle Foto von uns, deinen fotofanatischen Eltern.

Den aktuellen Winterflugplan kennen wir auch bald auswendig, kein Wunder, samstags kommen die Urlaubsflieger im 10-minuten-Takt in Innsbruck an. Ein Grund mehr, dem Flughafen mal wieder einen Besuch abzustatten und die lauten Maschinen so gut wie möglich unter die Lupe zu nehmen.

Wir haben uns mit unseren großen und kleinen Freunden getroffen, mal zum Kaffee trinken, mal zum Spielen und ratschen, haben unserem neuen Domizil einen ausführlichen Besuch abgestattet und freuen uns auf die baldige Fertigstellung.

Auch die Kultur kam nicht zu kurz: im Landestheater wurden Schlümpfen im Alter zwischen 1 und 3 Jahren Musikinstrumente und klassische Musik vorgestellt und wir waren mit Omabegleitung natürlich mit dabei. Die Querflöte kanntest du schon von Tante Gina, das Klavier war dir erst etwas unheimlich, aber spätestens als du selber in einem „unbeobachteten“ Moment (der Pianist ging eine Runde ums Klavier spazieren und erst dann hast du dich getraut, die meisten anderen Kinder waren da nicht so schüchtern) in die Tasten hauen durftest, warst du sehr begeistert. Das aufregende und spannende Vormittagsprogramm haben wir mit einem Mittagessen im Stiftskeller abgerundet. Meine Kasspatzln scheinen besonders gut geschmeckt zu haben. 🙂

In der Sprachentwicklung hat sich natürlich auch wieder einiges getan: seit ein paar Tagen fällt mir auf, dass du meistens richtig liegst mit den Verben, du verwendest die Vergangenheitsform auch schon recht geübt und bist sowieso ein überaus gscheites, gschaftliges Mädchen. Je nach Bedarf bist du groß oder klein, kannst du „das“ schon oder weißt du etwas nicht, du verwendest Zahlenbegriffe, ohne zu wissen, was das ist und das klingt dann unglaublich nett. Wenn wir Großen uns über die Uhrzeit oder einen Zeitplan unterhalten, sagst du gerne „sechse“ dazu; beim Einkaufen hast du immer „fwei“ Euro, die du bezahlen musst oder von der Frau bekommen hast.

Du verhandelst mit uns: „hab i aufgegessen, bin i brav, weil jetzt bekomm i ein gummibärchen. viele!“ oder „hat die Mama „Bitte“ gehört“, wenn ich deinem Wunsch nicht gleich nachkomme, du aber nicht auf das Zauberwort vergessen hast.

Typisch Mädchen – momentan liebst du Kleider über alles. Und Schmuck dazu. Davon hast du ja auch schon einigen.

Schlaftechnisch bist du derzeit sehr unkompliziert, du schläfst oft durch, wenn nicht, bist du nur durstig und trinkst, als ob wir dich den ganzen Tag verdursten lassen würden. Wenn das Einschlafen danach nicht funktioniert, sitzt du auf deinem Polster, Kuscheldecke und Kuschelkuh in der Hand und nuschelst mit dem Lulli im Mund „will zu Mami, kuscheln“. Der Deal – ein paar Minuten kuscheln und dann kommst du wieder in dein Bett – funktioniert fast immer. Und ganz ehrlich: wenn du dich mitten in der Nacht ganz fest an mich kuschelst um möglichst viel Nähe und Wärme zu spüren, dann mag ich das schon gerne. Aber natürlich schlafen wir – jeder in seinem Bett – besser.

Du springst und läufst auf dem Sofa rum, dass ich nicht weiß, was zuerst passiert: das Sofa geht komplett kaputt oder du fällst mal katastrophal runter und schlägst dir einen tiefen Cut.

Wenn wir fernsehen und du die gelben Männchen entdeckst, dann gibt’s kein halten mehr. Ja, du bist Simpsons-Fan. Der Papa freut sich.

Du telefonierst mittlerweile nicht nur mit deinem Spielhandy (das alles sein kann, angefangen von der flachen Hand über den Taschenrechner oder eine Spielkarte) sondern auch mit unseren Telefonen und gibst freudig Auskunft. „Sind daheim.“ „Kann i leida nit kommen, weil“, „Hab i mit Opa Karl (setzt hier jeden beliebigen Namen ein) telefoniert“.

Ein ganz neuer Tick: wenn du beim Verabschieden nicht das letzte Wort hast, dann ist das ganz schlimm für dich. Dh. dass du immer an der Tür nachwinken und „pfiati“ oder „tschühüs“ nachrufen musst. Ansonsten gibt’s Geräusche wie beim Weltuntergang….

Und ganz wichtig: der Papa steht noch immer ganz hoch im Kurs und das ist wunderbar. *schmacht*

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Weihnachten 2013 und Neujahr

Zum Abschluss der Weihnachtsferien bin ich euch noch einen Weihnachtsrückblick schuldig.

Weihnachten wird jedes Jahr spannender, heuer kannte unser kleines Frl. bereits die Geschichte von Jofes, Maria und dem Bebi, auch dass ein Mann „nein“ gesagt hat und dass sie deshalb im Stall slafen mussten.

Aber Weihnachten ist auch die Zeit vom Christkindl, von dem alle erzählen, es aber niemand je sieht. Man kann einen Wunschzettel schreiben oder – wenn das mit dem Schreiben noch nicht klappt – der Mama, den Omas, der Tante, Mama’s Arbeitskolleginnen und vielen anderen Leuten erzählen und hoffen, dass das Christkindl von den Wünschen erfährt.

Das Christkindl bringt nicht nur Geschenke, sondern auch einen wundervoll geschmückten Weihnachtsbaum, dessen Geheimnisse (Schokoladebehang) auch nicht lange unentdeckt bleiben.

Und wie merkt man, dass es da war? Ganz genau – es läutet mit seiner kleinen Glocke und das geübte Weihnachtskind weiß sofort „ohhhhh, jetzt geht’s los!“. Die Lichter am Baum werden ausgiebig bestaunt, aber ganz ehrlich – die Berge von Geschenken müssen in Windeseile ausgepackt werden.

Wie zu erwarten, war das Christkind unglaublich fleißig und Flora offensichtlich unsagbar brav und die Geschenke aus nah und fern sind superlässigmegacool. Danke an alle Christkind-Helferlein!

Doch wer glaubt, dass wir zu Weihnachten mit dem Feiern aufhören, der kennt uns definitiv nicht! Kaum ist Weihnachten vorbei, steht Silvester vor der Tür. Da wird auch wieder ausgiebig gegessen (versteht sich von selbst, dass wir auch zu Weihnachten nicht gefastet haben, oder?), wir haben uns den Film „Mütlichkeit“ („Das Dschungelbuch“) angeschaut und trotz wunderbar vorbereiteter Schlafgelegeheit für Flora (die habe dann doch ich für ein kurzes Päuschen genutzt) hat unser kleines Mädchen tapfer bis Mitternach durchgehalten. Wegen akuter Müdigkeit war das Feuerwerk dann zwar etwas unheimlich und ein kleines bisschen laut, aber bei den auf Zehenspitzen Walzer tanzenden Bubelen und Mädchen war dann alles wieder ok. Noch schnell einmal an Mamas Sektorange nippen, bevor Kind und Kegel eingepackt werden und wir Richtung nach Hause düsen. Wir kuscheln uns Nachts um halb zwei ins Bett und Flora hat mal wieder bewiesen: bloß nicht vorher einschlafen, man könnte ja was versäumen!

Wir  habens gut ins Neue Jahr geschafft und wir wünschen allen unseren Freunden und Mitlesern ein schönes und spannendes 2014! (Wir werden’s auf jeden Fall haben! 🙂 )

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