{Laurin} 1 Monat

2014_08_22_Laurin

ca. 54cm, 4.390g, 37,6 cm Kopfumfang, Kleidergröße 50-56

Laurin ist ein sehr entspanntes Bebi, ein gemütlicher Trinker an der (Milch)Bar, aber ein hektischer Flaschenaustrinker. Und eigentlich mag er keinen Schnuller.

Beim Wickeln und auch sonst beim auf dem Rücken liegen – da schrecken die Arme schon mal auseinander und suchen das Gleichgewicht. Das passiert übrigens auch, wenn er schläft und aus irgend einem Grund erschrickt.

Den Kopf selbst zu halten, das trainiert unser Bebi jeden Tag mehrmals fleißig. Es klappt auch schon recht gut, das Head-Bangen ist sicher Absicht, oder?

Ans Bubele-Wickeln haben wir uns beide gewöhnt. Anfangs war das Wickeln mit „übler“ Zappelei verbunden mittlerweile sind wir richtig gut. Den „Springbrunnen“ hab ich noch nicht abbekommen, was aber nicht heißt, das ich nicht so angepieselt wurde. 😉

Das Bauchweh hält sich noch in Grenzen, das hab ich von Flora schlimmer in Erinnerung. Ein- bis zweimal am Tag, da plagt es den Kleinen, aber bisher konnten wir immer noch Abhilfe schaffen.

Unser Bebi ist vor allem Abends sehr aufmerksam, er liebt die Hell-dunkel-Unterschiede und da gibts einiges zu entdecken. Zum Beispiel die weißen Türrahmen in der dunklen Nacht. Gestaunt wird vorzugsweise mit gespitztem Mündchen oder großen Augen und offenem Mund. Beim Trinken an der Milchbar werde ich oft genau gemustert,  wenn Laurin mag/interessiert ist, schaut er einem auch schon nach.

Er scheint schon zu träumen, oder zumindest die Eindrücke zu verarbeiten und es lässt sich anhand des Engelslächelns schon erahnen, wie herzschmelzend sein Lächeln wird.

Die Kommunikation zwischen uns klappt auch schon (meistens). Ich kann inzwischen mehrere Arten zu weinen „entziffern“: bei Hunger ist ein deutliches „ngaaaah“ zu hören. 🙂 Da haben wir dein Schmatzen, mit dem du den Hunger ankündigst allerdings schon deutlich übersehen.

Wir Eltern sind erstaunt, wie unterschiedlich die Kiddies selbst im Alter von wenigen Wochen schon sind. Während Flora auf unserem Arm kuschelte und nicht genug geschaukelt werden konnte, fühlt sich Laurin am wohlsten, wenn er mehr oder weniger aufrecht in Herznähe kuschelt. Einfach nach dem Bäuerchen ein bisschen in Richtung beruhigendes Herzklopfen rutschen, da lässt sich’s wunderbar schlafen. Auf dem Bauch liegen, war Flora immer ein Graus, Laurin mag es gerne. Er schläft übrigens auf der Seite, eingemümmelt zwischen dem Stillkissen und der Eulen-Kuscheldecke.

Die Anschnallerei im Autositz scheint eine große Strafe zu sein, Spazierfahrten machen Laurin dann jedoch nichts aus. Und das Autofahren klappte bisher auch immer gut. Flora wirft immer wieder einen verantwortungsvollen Blick zum kleinen Bruder. Die Sitzordnung im Auto wurde nicht verändert: Flora sitzt hinter dem Beifahrer, Laurins Platz ist hinter dem Fahrer (in 99,9% der Fälle der Papi).

Innerhalb von 4 Wochen wurde aus unserem Neugeborenen ein Bebi, das ordentlich gewachsen ist und zugelegt hat, dadurch auch schon ein kleines Stück kompakter geworden ist. Kein Wunder bei den Mengen, die er verdrückt. Die vielen Fläschchen sorgen auch dafür, dass nachts der kleine Magen gut gefüllt ist und wir nur 2x aufstehen müssen. Hoffentlich bleibt das so. Der Flaum am ganzen Körper wird auch weniger, auch am Oberkopf, sodass Laurin vermutlich bald eine klassische Vokuhila-Frisur haben wird.

Aber jetzt genug gequatscht – wir müssen schlafen gehen  1 Monat Laurin feiern!

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1 Monat zur viert

2014_08_22_Geschwister
aus Sicht der Großen Schwester

Das Bebi ist toll, ich würde gerne viel mehr helfen, Mama lässt mich nicht immer. Wenigstens darf ich den Laurin manchmal halten, das ist volle super. Ich will ihm auch das Fläschchen geben und ihn anziehen, das kann ich alles noch nicht. Aber beim Baden darf ich helfen, das mag ich und er auch, den Lulli stecke ich ihm in den Mund (egal, ob er ihn braucht oder nicht), ich streichle seine Hände/Füße/Kopf – manchmal muss ich alles ganz toll festhalten und Mama schimpft gleich wieder, ich gebe ihm Bussis (immer zwei: ein „liebhab“ und ein „gutenachtbussi“) und manchmal, ja manchmal, muss ich garstig zu ihm sein (ihn hauen oder zwicken), weil er die Mama viel öfter hat, als ich. Der Papa, der hat in den letzten Wochen total viel mit mir gemacht, das war schon super. In der Nacht komm ich meistens auf einen Besuch ins Schlafzimmer, da will ich in der Mitte kuscheln (das ist immerhin MEIN Platz), leider muss ich dann recht schnell wieder zurück in mein Bett. Dafür nehme ich meistens die Mama mit, auch wenn sie dann zum Bebi muss, wenn es schreit. Abends verhandle ich immer, dass mich nur die Mama ins Bett bringt, das klappt aber nicht immer so gut. Trotzdem gebe ich nicht auf und versuche jeden Tag mein Glück.

aus Sicht vom Kleinen Bruder

Seit einem Monat ist alles anders. Bisher war es fein kuschelig warm, „Hunger, Pipi, kalt“ kannte ich nicht, die Stimmen waren etwas gedämpfter und ich wurde viel geschaukelt. Und jetzt: der Hunger ist ein Hund, das mit dem Trinken an der Milchbar, da üb‘ ich noch fleißig, ich bin aber auch gerne ein Flaschenkind, nach dem Essen muss ich rülpsen und pupsen (aber so richtig, damit die frische Windel nicht so leer ist), ich habe Bauchweh, kann den Kopf zwar ein bisschen halten, aber die Schwerkraft ist echt gemein, aus- und anziehen ist echt doof, dafür ist Baden super (kein Wunder, ich bin ja auch einfach so ins Wasser geplumpst), die Stimmen sind sehr laut, aber das ist mir egal, es geht da meistens eh nicht um mich, und ich werde seeeehr viel gekuschelt. Das ist toll. Ich bekomme viele Bussis, werde geschaukelt und in kuschelige Decken eingewickelt – das mag ich. Hier bleib ich.

aus Sicht der Eltern

Flora, die uns bisher klein vorkam, ist plötzlich riesig; Laurin ist so winzig, er zappelt ganz furchtbar beim Wickeln, im Gegensatz zu Flora, wenn sie grad eine Windel braucht. Das Stillen ging bei Flora leichter (ich kann mich auch täuschen), dafür sind wir schon ein eingespieltes Team, was die Fläschchenzubereitung für unseren Zwergpiraten angeht. Der Papa torkelt schlaftrunken zum Kochen und ist ein paar Minuten später wieder zurück, wenn man ihn morgens danach fragt, kann er sich allerdings an nichts mehr erinnern. Kuscheln zu viert im „französischen“ Bett ist sehr eng, deshalb wandern meistens 2 von vieren aus; Auf Termin wo zu sein bedeutet plötzlich wieder viel mehr Vorlaufzeit (mind. 1 Stunde), aber das wird schon wieder, der Kinderwagen braucht unglaublich viel Platz im Kofferraum und wir werden nie wieder verreisen, denn wir haben keinen Platz für die Reisetasche. So viele Laufereien für die Bürokratie, war das bei Flora auch schon so? So viel zu bedenken und zu beachten, bloß nix vergessen, wo ist die Liste, auf der ich mir zum 10.Mal alles notiert habe…? Wir schlafen verhältnismäßig gut, wenn Flora mit nur einem von uns unterwegs ist, ist sie superbrav, im Gegensatz zu den Stunden, in denen wir alle daheim sind, da kann sie nämlich auch sehr – sagen wir mal – „unbrav“ sein. Wir versuchen ins Familienleben zu viert zu kommen und es wird langsam. 🙂

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{Flora} 3 Jahre 2 Monate

2014_08_18_FloraBeim letzten Wiegen verteilten sich 11,6 kg auf 89 cm, Schuhgröße 24 passt noch immer, aber wer braucht im Sommer schon Schuhe (ausser den Drocs-Sandalen).

Im vergangenen Monat gabs so viele Veränderungen für dich. Das Ende der Kinderkrippenzeit, plötzlich große Schwester sein und dann noch ohne Schnuller einschlafen. Du bist seit 27.7.2014 lullifrei! Hurra!

Tagsüber bist du meist windelfrei, inkl. Mittagsschlaf, so wie wir mutig kurze Strecken spazieren gehen – ohne Windel und Wagele für dich. Bisher klappte immer alles ganz perfekt.

Du bist jetzt große Schwester, das ist schön, aber nicht immer leicht. Viel zu leicht vergesse ich, dass du erst drei bist und nicht automatisch mit Laurin’s Geburt erwachsen wurdest. Auch wenn du „droß gewachsen“ bist. Du machst das super. Und wir bemühen uns sehr, dich in alles so gut wie möglich einzubinden. So wusstest du schon gut darüber bescheid, dass – wenn die Mama ins Krankenhaus muss – Oma Renate auf dich aufpassen wird. Und das habt ihr super gemacht, eine echte Mädelsparty bis spät in die Nacht, hab ich mir sagen lassen. 😉 Euer erster Besuch im Krankenhaus war sehr schön, du warst so gespannt aufs Bebi und hattest mich auch ein kleines bisschen vermisst. Und als uns Papa vom Krankenhaus abgeholt hat, hast du mit Oma Renate zuhause alles vorbereitet, ihr habt fleißig dekoriert und uns sogar ein Willkommen-Lied gesungen.  ♥

Du hast viel Papa-Zeit und ganz exklusiv Mama-Zeit zum Beispiel abends beim Schlafen gehen oder untertags beim Basteln. Nur wir zwei. Wenn du mir dann sagst „Mama, das ist unsere Zeit, gell? Tun wir genießen!“, dann muss ich vor Rührung ein Tränchen wegschlucken.

Wir haben sehr viel Bebi-Besuche bekommen und ausnahmslos alle haben daran gedacht, dir auch was mitzubringen. Du hast tolle Spielsachen, Kleidung und Schleckereien bekommen – Vielen lieben Dank an Euch alle!

Die Krippenzeit ging zu Ende, du hast es aber noch nicht realisiert – frägst noch nach Monika und Sarah. Dabei haben wir schon die Einladung für den Kindergarten bekommen! Du wirst in der Gruppe der Indianer sein, viel Zeit im Freien verbringen und tolle Sachen machen. Du kannst es kaum erwarten, bis der Kindergarten anfängt. Und ich bin auch nicht traurig, dass du dann wieder „ausgelastet“ bist und wir dich vor neun, halb zehn Uhr abends ins Bett bringen.

Im Sommer gibt es immer viele Feste zu feiern: Geburtstage, Sommerfeste und dann noch die ganzen Kennenlernbesuche  – uns wird nicht langweilig. Du erzählst dann immer ganz stolz, dass du ein „Bruderle“ bekommen hast.

Du bist ein schlaues Mädchen und merkst dir genau, in welchem Geschäft du welches Zuckerle/welche Wurst von der Verkäuferin, der Wurstfrau bekommen hast und bist traurig, wenn du einmal übersehen wirst. Armes Mädchen, bekommst ja eh nie was, gell…. 😉

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Zu Viert

2014_08_04_zu_viert

Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern: der Storch hat uns ein Bebi vorbeigebracht!

Es hört auf den wunderschönen Namen Laurin Felix, es ist am 22. Juli 2014 um 3.35 Uhr gelandet und vervollständigt nun unsere kleine Familie.

Schon nach zwei Tagen durften wir das Krankenhaus verlassen und befinden uns jetzt in der überaus spannenden Kennenlernphase. Flora überschüttet Laurin mit unzähligen Küssen und Liebkosungen, er nimmt alles mit stoischer Gelassenheit hin. 😉 Wir freuen uns über Besuch, bitte aber um Ankündigung, damit wir halbwegs wach sind wir ein bisschen planen können.

An dieser Stelle möchten wir uns für die zahlreichen Glückwünsche und Geschenke ganz herzlich bedanken!

Und weil wir schon öfter gefragt wurden: in Kürze gibts noch eine Wunschliste mit Kleinigkeiten, wenn noch unbedingt etwas geschenkt werden will. 😉

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nachgereicht: 3 Jahre, 1 Monat

2014_07_31_Flora-Model89cm verteilen sich auf ca. 12 kg, Kleidergröße 98, Schuhgröße 24

Wir haben einen tollen Ausflug zum Schloss Ehrenberg zum Ritter Rüdiger gemacht. Er selber war leider nicht da, aber wir sind ein bisschen auf seinen Spuren gewandelt. Es war sehr schön und wenn das Bebi im Herbst gerne Auto fährt, steht einem erneuten Ausflug zum Ritter nichts im Wege.

„Lass mich alleine“. „ich bin die Kocherin.“ „Wird das Tier jetzt verdoktert?“ (wir lieben Tiersendungen, vor allem die Zoosendung aus der Wilhelma. Und da kommt immer wieder mal der Arzt). Klare Ansagen eines kleinen großen Mädchens.

Wir sitzen auf der Terrasse und du fährst mit deinem Roller um uns herum. Mit den Armen machen wir Schranken, die du erst überwinden musst. (zB. einen Knopf drücken). Als wir vergessen, dass du den Schranken passieren wilstl, forderst du uns auf „Kasten machen!“ Erst beim zweiten Mal verstehe ich, was du meinst: man sagt Kleiderschrank und Kleiderkasten, deshalb muss Schrank und Kasten das Gleiche sein. Und es ist nur zu logisch, dass man einen „Kasten“ fordert. Ich liebe diese Kinderlogik!

Noch ein Beispiel gefällig? Wir sind mit dem Auto unterwegs nach Klosterneuburg, in der Wiese stehen Windräder. Wir zeigen Flora die Windräder. Allerdings hat sie uns nicht gut gehört und fragt „Wo sind die Winddreher?“

Während du mit Magdalena gemütlich am Spielplatz tobst, kommen Sabine und ich mal wieder zum Ratschen und „auf den neuesten Stand bringen“. Da tut sich ja doch so einiges.

Im ATPü gabs einen Abschiedsausflug mit den Großen zum Spielplatz beim Alpenzoo, ganz ohne lästige Eltern. 😉 Und war da dann noch die große Abschiedsfeier. Ihr habt euch richtig ins Zeug gelegt und gezeigt, was ihr alles könnt.

Onkel Thomas, Tante Manuela und OmmaOppa Silz haben uns besucht.

Du plapperst die ganze Zeit, erzählst Geschichten, hälst Vorträge und verbeugst dich, wenn diese fertig sind, stellst Fragen, kümmerst dich um Olivia, deine Babypuppe, wir machen aus den Mamatagen (=die Tage zuhause) windelfreie Tage, liebst es zu basteln (ausschneiden und dann aufkleben), zeichnest mit mir auch schon mal ein Schnittmuster und musst probieren, ob’s passt, erzählst allen, dass du „drocs“ anhast, wie die Mama, vermisst den Papa in der Früh, wenn er schon weg ist und kuschelst derzeit sowieso am liebsten mit ihm. Wenn du zuhause bleibst, winkst du dem Papa in der Früh und am Abend vom Fenster aus zu, wenn ihr ins ATPü startet, dann bekomme ich ein Küsschen von der Straße zugeworfen.

Du kochst Kaffee, fast immer mit Milch und Zucker, du machst eine Schnitzelsuppe, denkst ans Wasser, knetest Knödel und frägst in regelmäßigen Abständen (alle 30 Sekunden) „Mama, darf i dir irgendwo helfen?“ und „Muss mir bitte jemand helfen“, wenn du in deiner Küche werkelst.

Uns wurde das Fahrrad vorm Haus weggeklaut und wir konnten es keine 5 Minuten vor dir verheimlichen. Die Enttäuschung war bei dir noch viel größer als bei mir.

Das Laufrad haben wir auch schon ausprobiert, ich bin gespannt, wann es „klick“ macht und du wie wild drauf los fährst.

Du machst noch immer deinen Mittagsschlaf und ich finde das seeehr super. Hoffentlich bleibt das noch ein Weilchen so.

Du saugst alles auf, was du hörst – egal ob ich dem Papa was erzähle, das Radio oder der Fernseher läuft, du beobachtest, ahmst nach, fragst nach – du bist sehr aufmerksam. Zum Glück wusste ich noch auf jede deiner Frage eine vernünftige Antwort ohne Notlüge. 😉

Dein Lager an Kosmetikartikeln überholt nun langsam meines. Den Omas und der Tante sei Dank hast du genügend Auswahl beim Lipgloss, Lippenstift, Puderdosen und Pinselchen… Netterweise borgst du mir manchmal was davon.

Du forderst mich manchmal ziemlich. Du bist Profi im selektiven Hören, steckst dir schon manchmal die Finger in die Ohren, um das noch zu unterstreichen. Du machst dein eigenes Ding, willst selbst bestimmen und bist stinkesauer, wenn wir uns einmischen und dir Grenzen geben. Aber auch das gehört dazu.

Und wir warten aufs Bebi, ich bekomme Schlafe- und Liebhab-Bussis auf den Bebibauch und du bist fast immer zuckersüß. Aber du weißt ja noch nicht, was da auf dich zukommt.

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Abschied von der Kinderkrippe

2014_07_17_ATPue_Abschied

Ende Juli ist es soweit, Flora wird sich vom ATPünktchen verabschieden und auch wir werden ihm ein Tränchen nachweinen. Begonnen hat die Abschiedszeit schon mit einem Ausflug der sieben „Großen“ der Gruppe (Flora, Magdalena, Samantha, Paula, Emma, Chiara und Maximilian), ganz alleine mit Monika und Sarah zum Spielplatz beim Alpenzoo. So richtig mit Rucksack und Jause. Die Eltern durften müde, aber glückliche Kinder am Nachmittag bei der Talstation der Hungerburgbahn beim Kongresszentrum abholen. Es muss ein wundervoller Nachmittag für die großen Schlümpfe gewesen sein, kein Wunder, wenn man zwei Stunden am Spielplatz toben, tollen, jausnen und Spaß haben darf, und das alles ohne Eltern!

Dann gabs noch das große Abschlussfest, da haben Monika und Sarah viele tolle Sachen mit den Pünktchen-Kindern vorbereitet. Wir haben das Begrüßungs-Guten-Morgen-Lied und das Mutter-/Vatertagslied gehört, uns wurde der Buzzemann-Tanz vorgeführt, die Geschichte von Himpelchen und Pimpelchen erzählt, und der Sonnengruß (in der Kinderyoga-Version) geturnt.

Und es war toll zu sehen, dass aus der schüchternen kleinen Flora vom letzten Jahr ein selbstbewusstes kleines Mädchen geworden ist, das lautstark mitsingt, -tanzt und -turnt.

Das „Entwicklungsgespräch“ mit Monika hat mir keine neuen Erkenntnisse gebracht, aber es war schön zu hören (von einer Außenstehenden, sozusagen), wie sich Flora in dem zweiten Jahr im ATPü entwickelt hat. Und wann hat man schon mal Zeit in Ruhe zu ratschen und sich den einen oder anderen Tipp von einem Profi abzuholen?

Außerdem haben wir noch jede Menge Fotos bekommen, die einen schönen Rückblick über die vergangenen zwei Jahre bilden. Und eine Mappe mit einem Teil von Floras gesammelten Werken.

Im Herbst startet ein neues Kapitel – da beginnt die Kindergartenzeit, in der Gruppe der Kleinen, aber eigentlich als Große, denn Flora wird dann schon große Schwester sein. Ich freu mich.

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Bebi-Vorbereitungen

2014_07_03_VorbereitungenSchön langsam machen wir uns für die Landung vom Bebi bereit. Ich würde mir ja ein früheres Kennenlernen wünschen, aber da hab ich kein Mitbestimmungsrecht. 😉 Die Wohnung babyfit zu machen, kann trotzdem nicht schaden. Ich hab also jede Menge Babykleidung gewaschen, es gab ein bisschen Verwöhnzeit für mich, das Gitterbett wird in den nächsten Tagen aufgebaut, Amadeus darf (fast) jeden Tag auf dem Bauch sein Schlafelied spielen, die Kliniktasche wird gepackt und wir warten.

Der Arzt hat eine Prognose abgeben, aber so richtig festlegen wollte er sich nicht. Mit Größe und Gewicht vom Bebi ist auch er sehr zufrieden (2.800 Gramm), Frühgeburt wird’s keine mehr, das Bebi zappelt sich in die Auszugsposition und gallopiert beim CTG wie wild im Bauch herum. Flora übt inzwischen schon fleißig an ihrer Babypuppe und wir Großen überlegen uns alle möglichen NotfallStrategien, wenn der große Plopp passiert.

Liebes Bebi, wir warten auf dich. Wir freuen uns, wenn du unsere Familie endlich vervollständigst.

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Drei

2014_06_18_dreiSchon in der Früh warst du ganz aufgeregt. „Hab i heute Geburtstag? Jetzt bin i drei Jahre alt.“ Am liebsten hättest du die Geschenke sofort ausgepackt. Aber zuerst die Pflicht, dann die Kür. Den Vormittag hast du bei deinen Krippenfreunden im ATPünktchen verbracht, zumittag wolltest du vor lauter Aufregung fast nicht einschlafen (aber Monika hat dich doch überreden können), dann bist du mit dem Papa wieder heim gefahren und du warst ja sooooo gespannt! Und schließlich konntest du die so ersehnte Puppenküche bespielen. Du hast literweise Kaffee für uns alle gekocht und hattest fast keine Zeit für den Schoko-Geburtstagskuchen mit Smarties und Gummibärchen und die anderen Geschenke. Bis dir eingefallen ist, dass es auch noch ein Laufrad geben muss. Und dann kam noch Oma Nate mit einer Babypuppe, die zum ersten Radausflug unbedingt mit musste und jetzt auch noch im Puppenbettchen neben dir schlafen darf. Die Geschenke sind noch nicht alle ausgepackt, aber wir haben ja Zeit. Und vom Kuchen ist auch noch was da. Nur vom Abendessen (dein Lieblingsessen Kasspatzln) ist kein Krümelchen mehr übrig.

Du bist tief erschöpft eingeschlafen, schnarchst leise vor dich hin und träumst vielleicht von deinem schönen Geburtstag heute.

Alles Gute, kleines großes Blümchen. Wir haben dich sehr lieb.

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36 Monate

Wohnzimmerpicknick mit fast allen Kuscheltieren

Wohnzimmerpicknick mit fast allen Kuscheltieren

technische Daten: 11,6 kg, 89 cm, Kleidergröße 92-98, Schuhgröße 23-24

Du bist eine Gärtnerin. Wir haben unsere Blumen umgetopft, ganz professionell mit Sandschaufele und einem 25kg-Sack Erde. Jetzt gießen wir, was das Zeug hält, damit die Blumen auch wirklich alle sprießen.

Wir haben Geburtstage gefeiert. Mit Marcel im Wald. Da hast du dir prompt ein Haustier in Form einer Zecke mitgenommen. Zum Glück sind die Damen des Hauses geimpft.

Apropos Impfen: die vergangenen zwei Kinderarztbesuche waren eine vollkommen neue Erfahrung für uns beide. Du warst nämlich so unsagbar brav und tapfer, beim Impfen ist dir kein Mucks und kein Tränchen entfleucht und auch die Mutterkindpassuntersuchung hast du ohne Geplärre über dich ergehen lassen. Du durftest auf der großen Behandlungsliege sitzen und das Blutdruckmessen war sowieso ganz was Neues für dich. Weil du so tapfer warst (ich kannte bisher nur Weinen, Schreien und an meinem Hals festklammern), durftest du dir dann eine Belohnung aussuchen.

Wir haben auf Hochzeiten mitgefeiert. Die Papacousine war eine wunderhübsche Braut in Weiß. Unsere liebste Apothekerfreundin war eine wunderhübsche Braut in rot-orange mit noch wünderhübscherem Nachwuchsbäuchlein. Und wir freuen uns so sehr mit!

Fragt Flora mal nach der Garagenparty. Dann wird sie euch erzählen, dass der Koch gekocht hat, wir gegrillt haben und sie wie wild getanzt hat.

Wir haben unsere Freunde in Klosterneuburg besucht. Denn der Papa durfte Firmpate sein. Und wir haben es live mitverfolgt.

Du bist immer noch sehr ängstlich, was Tiere im Allgemeinen angeht. Sei es ein Hund, der sich zum Schnupppern nähert, oder eine Fliege, die dir den Weg versperrt. Letztens hast du die Fliege angeschimpft: Du blöde Fliege, wenn ich dich driege!

Du liebst es, barfuß im Sand zu stehen. Egal bei welcher Temperatur. Und wenn ich „nein“ sage, dann arugmentierst du schon ganz fleißig, am liebsten mit „aber Mama, muss i mal fühlen, wie das ist“. Na denn…. 😉 Wenn du dann deine Schuhe und Socken ausziehst, denn stopfst du alles ganz ordentlich zusammen. Und ganz wichtig: die Socken nicht einfach vorne an den Zehen abziehen, das geht ja gar nicht, Mama!

Du schläfst mittlerweile sehr gut in deinem Zimmer, im großen Bett. Hin und wieder wachst du auf, weil du durstig bist (dann wird die Kellnerin aka Mama gerufen) oder weil du kuscheln willst (dann höre ich dich antappseln und du stehst zuerst zögerlich in der Tür und dann vor dem Bett, mittlerweile immer mit dem Lulli bewaffnet). Wir kuscheln uns dann in dein Bett und meistens schläfst du recht schnell wieder ein.

Und nochmal zum Lulli: Obwohl du eine „Droße“ bist, brauchst du zum Schlafen immer noch den Schnuller (aber auch nur daheim, im ATPü hast du ihn mal verlegt und seitdem funktioniert’s da ohne). Und die windelfrei-Sache, an der arbeiten wir auch. An den Mama-Tagen zuhause brauchst du keine Windel, nur beim Mittagsschlaf gehen wir auf Nummer sicher. 😉

Wir haben mit Opa Walter einen schnellen Kaffee getrunken, waren Europa wählen, haben Oma Anita zum Kaffee getroffen und OmmaOppa Silz in den Urlaub verabschiedet und wieder begrüßt.

Du hast unermüdlich Wasser vom Waldspielplatz im Kübele geholt, wenn du in der Hutsche (Schaukel) sitzt, müssen wir dich immerzu anschubsen (trotz der regelmäßigen Androhung, dass wir es nicht mehr machen, hast du noch nicht heraus gefunden, wie man selber am besten in Bewegung bleibt) und du zeigst uns und allen, die es sehen wollen, dass du vorwärts und hintwärts hüpfen kannst. So wie es dir zu „has“ (heiss) wurde und du manchmal „zwa“ (zwei) Sachen zu tun hattest – deine Wurzeln lassen sich nicht einfach nicht leugnen.

Du nimmst deine neuen Kleider in Augenschein und nutzt die Gelegenheit, mir mal wieder von deinen Lieblingsfarben zu erzählen. Das klang letztens so: dreizehn ist meine Lieblingsfarbe (LF), achtzehn ist meine LF, fünfzehn ist meine LF, elf ist meine LF. Dabei hast du jeweils auf eine andere Farbe gezeigt. Du fängst ganz schön früh an, Farben mit Zahlen zu verbinden. 😉 Im Grunde magst du alle Farben (blau, rot, gelb, weiß, drün, oarange, viOlett, … – halt alle, die sich im Farbenkreis befinden).

Die Sommerfrisur 2014 schmückt auch schon dein hübsches Köpfchen, aber die Hitze der vergangenen sommerlichen Tage macht dir trotzdem zu schaffen. Ich muss mich jedes Mal aufs Neue daran erinnern, dass der Ausschlag auf deinen Armen ein Hitzeausschlag ist.

Ein paar Ausflüge haben wir natürlich auch unternommen: zum Schloss Linderhof, mit dem fantastisch großen Brunnen und endlich mal wieder in den Alpenzoo.

Und jetzt, genug der Aufzählungen, jetzt wird gefeiert! Schließlich wird man nur 1x drei Jahre alt! Wir haben dich lieb, große Schwester vom Bauchbebi!

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Schwangerschafts- und Bauchzwerg-Update

2014_06_12_Flora-lauscht

Eigentlich gibts nicht viel zu berichten, über das Bebi. Mal überlegen…

Ich bin jetzt in der 34. SSW (=8. Monat), Größe und Gewicht beim Bebi und mir dürfen lediglich geschätzt werden.

Was mich in dieser Schwangerschaft mehr plagt, als bei Flora, ist das Sodbrennen. Ich kann kaum was essen, ohne mich postwendend mit dem lästigen Gefühl plagen zu müssen. Ansonsten gibt es kaum Wehwehchen, vielleicht mal die eine oder andere Übungswehe, die mich daran erinnert, die tägliche Portion Magnesium einzunehmen (bäh, wie ich das nicht mag….).

Ich vermisse das „Auf-dem-Bauch-Schlafen“, das „auf dem Rücken-liegen-können-ohne-dass-mir-schlecht-wir“, das sonntägliche weiche Frühstücksei und hin und wieder eine Scheibe Salami oder Rohschinken. Kulinarische Ausreißer habe ich keine, glaube ich, aber da müsst ihr vielleicht beim Flora-Papa nachfragen. Schlechte-Laune-Anfälle gibt es sehr wohl (hoffentlich nicht allzu viele?) und ich bin sehr froh, dass hier im Haushalt niemand nachtragend ist.

Seit einigen Wochen hat das Bebi auch einen Namen, den ihr natürlich noch nicht erfahrt, aber habt ihr fleißigen MitleserInnen eh schon alle abgestimmt?!

Seit dem Organscreening bin ich regelmäßig alle 4 Wochen zur Kontrolle in der Klinik zu Besuch, da das Bebi „auf der kleinen Seite“ ist und die Blutversorgung noch mehr fluppen könnte. Ich werde nicht müde, den Ärztinnen in der Klinik zu erklären, dass Flora auch keine Riesin war und ich mir deshalb keine Sorgen mache. Und solange die Versorgung beim Bebi passt, gibt’s auch keinen Grund zur Beunruhigung. Trotzdem wird jedesmal darauf hingewiesen, dass es durchauch sein könnte, dass wir uns schon früher kennenlernen, das Bebi und die Krümelfamilie.

Flora war schon ein recht aktives Bauchbebi, der Bauchzwerg kann da allerdings ordentlich mithalten bzw. toppt das nochmal. Gerade jetzt, wo der Platz beengter wird, findet das Bebi, dass es ein unglaubliches Bedürfnis nach „Dehnen und Strecken“ und „Purzelbäume schlagen“ hat. Oder wie soll ich mir sonst erklären, dass das Bauchbebi gestern bei der Klinik-Kontrolle aufrecht in meinem Bauch hockte, heute bei der FA-Kontrolle aber wieder in „Auszugsposition“ kopfüber in meinem Bauch saß? Ich bekomme viele Tritte ab und ich fühle meistens an beiden Bauchenden gleichzeitig ein Kitzeln. In den letzten Tagen habe ich endlich auch die schon vermissten Schluckauf-Anfälle erleben dürfen.

Ich würde wahnsinnig gerne mit dem Babyshopping beginnen (ja, wir haben eh alles in neutralen Farben, weil ihr bei Flora auch schon nicht wusstet, ob rosa oder blau), aber irgendwie hab ich da so einen Aberglauben, der mich daran hindert, Unmengen an klitzekleiner Babykleidung zu kaufen. Mittlerweile sind meine Nähhefte wieder aufgetaucht und deshalb liegen auch fürs Bauchbebi schon ein paar Klamöttchen im Kleiderschrank.

Ach ja, ob ich schon den für weiterfortgeschrittene Schwangere typischen Watschelgang habe, darüber tuschelt ihr eh nicht in meiner Anwesenheit, versprochen? 😉

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