{Flora} 3 Jahre 6 Monate

2014_12_18_Flora_Laufrad92 cm, 12,4 kg,Kleidergröße 98-104, Schuhgröße 24-25

Der Nikolaus war im Kindergarten. Und du warst so begeistert bist auf seinem Schoß gesessen, hast ihm Geschichten erzählt und wolltest ihn gar nicht mehr gehen lassen.

Du zickst phasenweise, dass die Wände wackeln. Puh…. Ich hoffe immer auf Schneefall, allerdings verirrte sich bislang erst eine Flocke zu uns.

Die Kinderärztin ist sehr zufrieden mit deiner Entwicklung, ich bin es auch. Du plauderst, spielst, singst, tanzt, streitest, kuschelst, lachst, malst, bastelst (malen, ausschneiden, kleben) gerne und unterhälst Laurin wie eine große Schwester. Hälst ihm die Augen zu, wenn er was nicht sehen soll, machst ihm vor, wenn eine Anleitung braucht und bist fast immer seeehr lieb zu ihm. Laurin, du bist mein Bruder, ich hab dich lieb und beschütze dich.“

Du gehst mit Papa regelmäßig auf Laufrad-Tour, und mittlerweile machst du das ganz großartig. Das Fahrrad mit Pedale rückt in greifbare Nähe. 🙂

Vor Weihnachten warst du ordentlich krank, fast eine ganze Woche lang. Das erste Mal seit der Kindergarten begonnen hat. Eure Gruppe war ordentlich geschrumpft, so ziemlich jeder plagte sich mit Magendarm. Glücklicherweise hast du Laurin damit nicht angesteckt. Nur mit Husten, das ist halb so schlimm.

Reichlich spät, aber noch rechtzeitig hast du gemeinsam mit Papa einen Wunschzettel ans Christkind geschrieben. Ob es alles bringt, was darauf zu finden ist? Wir lassen uns überraschen und wünschen frohe Weihnachten!

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{Laurin} 4 Monate

2014_11_22_Laurin_Sonnenbrille63 cm, 7.450 gr, 42cm KU, Kleidergröße 62-68

Wir sind alle 14 Tage bei der lieben Kinderärztin mit der Stimme speziell für Babies, meistens bekommst du eine Impfung oder wenn der Schnupfen dich zu sehr im Griff hat, dann wirst du nur untersucht (Größe, Gewicht, Kopfumfang, abhorchen, Augen, Ohren, Pulse messen) und wir können wieder gehen. Mittlerweile (eigentlich eh schon eine ganze Weile) bist du ein reines Flaschenkind und du würdest manchmal schon gerne mit uns mitessen. Du versuchst, während wir Essen und du in der Wippe zuschaust (du hast nämlich schon vor uns gegessen) nach dem Essen zu greifen. Du übst unermüdlich, nach allem wird gegriffen. Das räumliche Sehen musst du noch ein bisschen perfektionieren, denn du möchtest auch die Astlöcher von unserem Küchentisch erwischen oder bunte Tiere auf der Tischunterlage. Du erwischst ganz oft deinen Lulli an der Kette und übst das wieder in den Mund schieben. Doch eigentlich bist du kein Schnullerkind. Du kannst auch ganz gut ohne schlafen. Hauptsache, du wirst dabei geschaukelt. Einschlafen im Bett, damit lassen wir uns noch ein bisschen Zeit. Aber grundsätzlich schläfst du gerne in deinem Bett. Frühmorgens um sechs (du schläfst fast immer durch, welch ein Luxus) hast du großen Hunger, trinkst eine ganze Flasche (200ml aus) und schnarchst dann zufrieden weiter. Eineinhalb Stunden später lachst und krähst du aus dem Bett, schäkerst mit dem Elefanten-Nilpferd-Mobile oder erzählst den Wolken, was du geträumt hast. Du hast wunderbare Laune in der Früh und ich freue mich immer über dein herzliches Lachen.

Du quatschst auch gerne, probierst verschiedene Laute aus und lachst für dein Leben gerne. Du kannst auch erstaunt, verdutzt, verwirrt, erwartungsvoll, traurig und verhungert drein schauen.

Wenn wir unterwegs sind, bist du recht unkompliziert, du verschläfst gerne alles. Sehr praktisch. Außer wir gehen in ein überheiztes Geschäft, da beschwerst du dich bald über mein schlechtes Temperaturmanagement.

Wir waren schon zweimal „illegal“ im Ausland (in Bayern), denn du hast noch keinen Reisepass. Das macht aber nix, weil sowohl Flora’s als auch mein Reisepass sind schon eine Weile ungültig. Du bist also in bester Gesellschaft.

Mit Flora verträgst du dich bestens. Du bist vollkommen entzückt, wenn sie Nase an Nase für dich singt, dir Geschichtchen erzählt, dir Sachen zum Greifen geben will, selbst wenn sie ein Stück zu grob ist, bist du ihr nicht böse. Sie feuert dich beim Drehen an, zeigt dir manchmal Bilder in ihren Büchern und hält dir schon mal die Augen zu, wenn du ihrer Meinung nach etwas nicht sehen sollst.

Du gehst zwar gerne spazieren und fährst genauso gerne mit dem Auto, aber das in den Kindersitz-sitzen oder in voller warmer Montur auf die Abfahrt/den Start zu warten, magst du gar nicht. Da wird dir sofort zu heiß, du schimpfst, was das Zeug hält, du bekommst einen hochroten Kopf und schwitzt ganz furchtbar. Dass wir beim Aufbruch mitunter nicht ganz so schnell sind, liegt an deiner Trödelschwester….

Du kannst behaupten, auch schon im Alpenzoo gewesen zu sein, allerdings hast du dabei sooo unglaublich gut geschlafen.

Beim Lernen bist du unglaublich ehrgeizig und wenn es nach mehreren Versuchen nicht so klappt, wie du möchtest, schimpfst du wie ein Rohrspatz. Und du hast viel gezetert, bis du die Drehung vom Rücken auf den Bauch endlich raushattest. Seit 2 Tagen drehst du dich und der unten liegende Arm ist fast kein Hindernis mehr. Wenn du dann am Bauch liegst, fängst du an zu lachen und zu quatschen, weil es dir gelungen ist. Deine Technik ist übrigens folgende: du liegst am Rücken, dann hebst du beide Beinchen an und drehst dich auf die gewünschte Seite. Der Oberkörper geht dabei mit, du liegst dann auf der Schulter und musst nur mehr über den unten liegenden Arm kommen. (Zum Vergleich: Flora lag am Rücken, hat sich ganz leicht auf die gewünschte Seite gedreht, den Kopf nach hinten überstreckt und sich mit dem oben liegenden Fuß als Schwung- bzw. Abstoßfuß gedreht.)

Ab jetzt bist du also mobil! Hurra! 😀

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Geschwister sein

2014_11_03_Geschwistersein

Laurin ist 3 Monate alt und genauso lange hat Flora ihren Status als alleinherrschende Prinzessin verloren. Sie wurde zur großen Schwester. Und sie macht ihre Sache wirklich gut. In den allermeisten Situationen ist sie zuckersüß mit ihrem Bebibruder, kümmert sich um ihn, steckt ihm schon mal den Lulli in den Mund, tröstet ihn „Laurin, die Mama macht dir schon was zum Essen, nicht traurig sein“, unterhält ihn und könnte ihn unentwegt busseln. Sie hat verstanden, dass er viel Mama braucht. Doch das klappt nur deshalb so gut, weil sie im Gegenzug gaaaanz viel Papazeit bekommen hat. Und exklusive Mama-Zeit beim Ins-Bett-bringen.

Ganz besonders nett finde ich es, wenn Laurin als einziges Familienmitglied verlässlich das Gute-Nacht-Bussi bekommt. Auch das Abschiedsbussi im Kindergarten ist ihm sicher. Wir Eltern müssen schon darum betteln, ein Bussi geschenkt zu bekommen. 😉

Anderseits ist der Laurin besonders aufmerksam, wenn er die Stimme seiner Schwester hört. Er schaut ihr nach, er hört ihr zu, lässt sich ablenken und trösten, nimmt ihre ungestümen Kuschelattacken hin und bewundert sie wahrscheinlich ein bisschen. Wenn sie ihm vorsingt, ist er zufrieden und glücklich, er kann sich sicher sein, in der großen Schwester eine Beschützerin bekommen zu haben.

Natürlich gibt es auch diese Momente, in denen sie probiert, wie weit sie gehen kann. Wie viel der kleine Bruder verträgt. Da gibt’s einen leichten Klaps, eine nicht ganz so sanfte Streicheleinheit, einen sehr festen Händedruck, einen Kratzer und einen versuchten Biss – kleine Geschwister müssen schon ordentlich was aushalten.

Ich hoffe sehr, dass diese Grundharmonie, die jetzt schon herrscht, sich über ihr ganzes gemeinsames Leben ziehen wird, denn was gibt es Schöneres, als ein Geschwister zu sein?

Und nein, ich hab nicht nur die rosa Brille auf – ich weiß, da kommt noch Streit, Geschrei, Verpetzen, Toben, Türenknallen und vieles mehr dazu, ich kann mich so ganz grob daran erinnern. Aber ein bisschen Zeit haben wir ja noch. 😉

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Ich bin ein Mädchen, weil

2014_10_27_Maedchen

… ich mich gerne verkleide. Lange Tücher müssen zu Röcken, Kleidern und Schleppen geknotet und umfunktioniert werden. Und wehe, es schaut nicht so aus, wie ich es mir erhofft habe.

… ich mich gerne schmücke (=schminke). Blingbling auf die Augenlider und die Lippen. Dann werden großzügig Küsse verteilt.

… ich gerne Ketten und Armbänder trage. Am liebsten alle gleichzeitig. Und danach räume ich sie alle wieder in mein neues Schmuckkästchen zurück.

… ich Schuhe mag. Am liebsten wären mir eigene Klapperschuhe. Mama hat mir versprochen, dass ich welche bekomme. Ganz sicher. Nächsten Frühling. Oder Sommer.

… ich eigene Seidenstrümpfe hab. Wie Mama. Nur meine sind cooler.

… ich manchmal Ballett tanzen möchte. So zwei Minuten lang.

… ich eine echte Dramaqueen sein kann.

… ich es nicht mag, wenn in der Badewanne (!) Wasser in meine Augen spritzt.

… lange Haare habe. Nur eine ordentliche Frisur will ich nicht immer. Deshalb sagt Mama manchmal „Ronja Räubertochter“ zu mir.

… ich zuckersüß lächeln kann und damit alle um den Finger wickle.

Als Mädchen baut man allerdings auch die höchsten und coolsten Legotürme, setzt die tierische Belegschaft des Legozoo (Giraffen, Eisbären, Pinguine, Miezekatzen….) schon mal in den Zug und lässt sie einige Runden fahren, kann man ganz wunderbar am Laufrad balancieren, muss man nicht immer Rosa anziehen, springt man gerne von der letzten Stufe, steigt man gerne in Wasserpfützen, tigert man wie wild durch die Wohnung, hüpft man niemalsmüde auf und ab, plantscht man wie wild in der Badewanne undundund….

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{Laurin} 3 Monate

2014_10_22_Laurin_Wippe6.740 Gramm verteilen sich auf 60,5 cm, brauchen Kleidergröße 62 und Mützchen mit KU 41cm. Zähnchen gibts noch keine.

Das Lächeln ist wunderbar. Wir sind so verliebt. Pures Glück.

Du versuchst dich aufzurichten. Und du beginnst zu greifen. Je knalliger das Zielobjekt ist, desto leichter fällt es dir. Du arbeitest die ganze Zeit, wenn du wach bist. Es kann schon sein, dass das ganze Kind „wackelt“.

Das Köpfchen kannst du schon wunderbar halten. Wenn es aber doch zu schwer wird und wackelt, dann sagt Flora „Laurin’s Kopf tanzt.“

Wenn du hungrig bist, dann gibts zuerst eine kurze Unterhaltung, die wird dann etwas ungehaltener und lauter, und wenn es gar nicht mehr geht, dann zappeln die Beinchen auch noch mit.

Nachts schläfst du zwischen 6 bis 8 Stunden. Was für ein Luxus. Wir haben einen guten Tagesrhythmus, sind ein gutes Team. Morgens meldest du dich zwischen 6 und halb sieben, manchmal reicht der Lulli und du bist noch ein halbes Stündchen länger zufrieden. Dann bekommst du dein Morgenfläschchen, währenddessen isst Flora ihr Frühstück. Wir bereiten uns auf den kurzen Ausflug in den Kindergarten vor, das dauert eh nur gefühlte Stunden…. 😉 Deine Schwester liebt es, in den Kindergarten zu gehen und wir haben einen entspannten Vormittag, denn du verschläfst ihn fast ganz. Mittags meldet sich der Hunger, dann gibts einen großen Windelstopp, bevor wir Flora wieder abholen. Am frühen Nachmittag bist du wieder etwas müde, aber manchmal lässt du dich auch von Flora unterhalten. Du schläfst insgesamt ca. 2 Stunden, jausnest zwischendurch und wenn Papa von der Arbeit heimkommt, gibts das Familienabendessen. Während deine Schwester ihr Abendprogramm startet und ins Bett geht, machst du ein halbstündiges Nickerchen um acht, anschließend bist du bis ca. zehn, halb elf wach. Ein letzter Snack vor dem Schlafengehen und du sinkst tief ins Traumland. Bis zum nächsten Morgen. Danke für diesen wunderbaren Nachtschlaf.

Du kuschelst dich gerne in die Armbeuge. Und du schläfst am liebsten mit einem Tuch in Gesichtsnähe. Das scheint dich gut zu beruhigen. Gepuckt wirst du wenig, du brauchst es nur selten. Der Schaukelgang vom Papi hilft dir aber auch ganz gut beim Einschlafen.

Die Kinderärztin ist sehr zufrieden. Du wächst und gedeihst. Die Impfung hast du locker lässig weggesteckt.

Wir haben deine Taufe gefeiert, in der Basilika in Stams, deine Patin ist Tante Manuela. All unsere großen und kleinen Freunde waren mit dabei. Es war ein sehr schöner Nachmittag.

Oma Anita war unser Übernachtungsbesuch, dh. Flora hatte nicht nur die Oma zum spielen da, nein, auch du wurdest gehoppert, getragen, geschaukelt und dafür hast du dich mit dem bezauberndsten Lächeln bedankt.

Du gluckerst, erzählst (aooooh – mit rundem Mund und der Zunge, die alle Winkel erkundet; uohhh, gruoh, ga, ) in vielen Tonlagen, lachst und bist zufrieden. Tieftraurig geht aber auch (ganz selten) dann steht der Weltuntergang für ein paar Minuten unmittelbar bevor. Armes Bubele. Dann komm ich ganz besonders schnell, um dich zu trösten.

Den Bauchzwicker haben wir fast überwunden, allerdings plagen dich schon die Zähne, die sich im Kiefer ordentlich Platz verschaffen. Wie lange es wohl dauert, bis der erste Zahn „durch“ ist?

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{Flora} 3 Jahre 4 Monate

2014_10_18_RockingFlora91 cm, ca. 12,8 kg, Kleidergröße 98, Schuhgröße 24-25

Laufrad – yeah! Der Knopf im Kopf hat sich ein bisschen gelockert und du fängst an, es richtig zu benutzen. Hurra! „Mama, schau was i kann“ – dann balancierst du am Laufrad.

Seit ein paar Wochen führen wir Zahnputz-Klo-Sternchenliste zum Überlisten. Es „wirkt“: fürs „Geschäft“ ist (vorerst) kein Hilfsmittel mehr notwendig. Ich bin sehr froh, denn das erspart uns den Besuch in der Klinik zur Kontrolle.

Oma Anita und Tante Regina waren zu Besuch. Von Oma Anita wurdest ins Bett gebracht und es hat wunderbar geklappt. Und Zeit mit den Osttirol-Verwandten zu verbringen ist sowieso immer super.

Wir hatten Oma Anita als Übernachtungsgast zu besuch, sie durfte sogar in deinem Bett schlafen, du dafür in meinem. Auch wenn ich dich überraschenderweise dazu etwas überreden musste. Und wenn Oma Anita da ist und zufällig gerade eine „neue“ Jahreszeit ansteht, gibt neue Schuhe. 😀 Die sind mal wieder so unglaublich cool, dass wir großen Mädchen auch gerne solche hätten.

Ausflüge mit Laurin und dir in die Stadt (gependelt wird mit dem Zug) enden oft damit, dass Laurin in der Bauchtrage schläft und du seinen Platz im Wagele ausfüllst.

Im Kindergarten gefällt es dir sehr gut, du bisher fast keine Un-Arten mitgenommen, bis aufs Hauen und Boxen. Wobei, das Boxen ist schon fast wieder vorbei, das mit dem Schlagen, da arbeiten wir noch dran. Allerdings machst du das nur, wenn du müde und deshalb grantig bist.

Du plauderst, quatscht, singst ohne Unterlass und ich suche oft den „Pause“-Knopf. Sprachlich bist du recht gut drauf, natürlich gibt es auch noch oft Eigenkreationen bzw. für dich logische Abwandlungen. Neulich hast du mir erzählt: „Doch Mama, das ist so. Papa hat es gesagt. Das muss so issen.“ Da kann ich nicht anders, als dir ein Küsschen zu geben.

Und noch so einen Frage am Rande: Gibt’s eigentlich auch die „terrible three“ und nicht nur die „terrible two“? Denn da befinden wir uns zeitenweise drin….

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{Laurin} Die Taufe

2014_10_13_TauftorteVergangenen Samstag durften wir mit unseren Familien und unseren Freunden die Taufe von Laurin in der Basilika des Stiftes Stams feiern.

Während wir Großen freudig gespannt und aufgeregt waren, blieb die Hauptperson unbeeindruckt vom Trubel. Die große Schwester war ebenfalls nicht aus der Ruhe zu bringen, kein Wunder, sie wusste ja schon, was ihren kleinen Bruder erwartet. Deshalb hat sie ganz genüsslich ihre Goti angekuschelt.

Pünktlich um 14 Uhr konnte Abt German mit der Taufe beginnen, die wirklich wunderschöne musikalische Unterstützung kam von Uschi und Walter von „Findling“. Laurin war während der Taufe sehr aufmerksam und brav, und wie es sich gehört, war pünktlich zum Übergießen mit dem Weihwasser eine leichte Beschwerde zu hören (vielleicht auch, weil die wärmende Mütze vom Kopf genommen wurde UND Laurin in Liegeposition bleiben musste, was er ja so gar nicht mag).

So schnell die Taufe begonnen hatte, so schnell war sie auch schon wieder vorbei. Nach ein paar Gruppenfotos vor dem Hochaltar war der offizielle, formelle Teil „erledigt“ und wir konnten bei Kaffee und Kuchen im Gasthaus Locherboden den gemütlichen Teil angehen. Für die großen und die kleinen Gäste wurde gut gesorgt, Kaffee und Kuchen sowie der Spielplatz kamen gut an, denke ich. 😉

Stellvertretend für Laurin möchte ich mich bei euch allen bedanken, dass ihr mit uns gefeiert habt und dafür extra von Nah und Fern angereist seid. Danke für eure liebevoll ausgesuchten Geschenke und den schönen Nachmittag, den wir mit euch verbringen durften.

PS: Und die „Spatzen“, die ich im linken Oberarm hatte (weil ich den Laurin ja niemals nicht trage 😉 ), sind mittlerweile auch wieder verflogen.

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{Laurin} 2 Monate

2014_09_22_Laurin_lacht57,5 cm, 5.700 gr, Kleidergröße 56

Lieber Laurin, du bist ganz ordentlich gewachsen und hast gute 10 cm und zweieinhalb Kilo zugelegt. Das sieht man dir auch an und es steht dir wirklich gut! Aus dem Neugeborenen ist nun ein unglaublich hübsches Buddha-Bebi geworden, das mittlerweile schon recht lange Wach-Phasen hat und auch nichts von seiner Neugier verloren hat. Du kannst das Köpfchen schon recht gut halten, drehst es locker von links nach rechts und wieder zurück, auch am Bauch liegend fühlst du dich wohl, du würdest am liebsten dauernd in Seitenlage schlafen und du schnarchst manchmal ganz schrecklich. 😉

Seit deine große Schwester im Kindergarten ist, haben wir die Vormittage nur für uns. Es kann schon mal passieren, dass du lieber den ganzen Vormittag in der Bauchtrage rumhängst, als im Bett zu kuscheln.

Pünktlich mit Beginn der 6. Lebenswoche hast du uns mit deinem hübschesten bewussten Lächeln verzaubert und seitdem freuen wir uns jeden Tag auf dein Lächeln, das du großzügig verschenkst. Dein Papa nennt es: konzentriertes Glück. Und er hat Recht. Weißt du, lieber Laurin, wir haben das große Glück, dieses wundervolle Bebilächeln schon zum zweiten Mal erleben zu dürfen – Flora hat uns auch immer schon verzaubert.

Und dann staunst du mit großen Augen, spitzem Mündchen, du runzelst die Stirn, kannst innerhalb von Sekunden die Gesichtsfarbe von „normal“ auf „tiefrot“ ändern, immer gefolgt von einem geplagten Gesichtsausdruck, auf den meistens ein entspanntes, lautes Knattern in die Windel folgt.

Du bist ein verhältnismäßig guter Schläfer, hast alle 3 Stunden Hunger und trinkst dein Fläschchen in 100ml-Etappen; die Milchbar ist eher Kuschelzone als Bebirestaurant. Das ist für mich mittlerweile auch ok. Apropos „Schlafen“: wenn wir einen Termin in der Stadt haben, verschläfst du diesen fast immer – im Wagele ist es kuschelig, der Lärmpegel ist konstant und angenehm und das scheint eine gute Kombination für dich zu sein. Da kann es schon auch vorkommen, dass du vier Stunden tief schläfst, bevor dich der Bärenhunger aufweckt. Im Fläschen-Kochen unterwegs hab ich mittlerweile auch Übung und mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe.

Die 3-Monats-Koliken könnten dich weitaus schlimmer plagen; klar, manchmal zwickts ganz ordentlich im Bauch, aber deine Schwester litt mehr.

Die Termine beim Kinderarzt und beim Orthopäden waren dir herzlich egal, die Schluckimpfung hast du leider nicht gut vertragen, sodass ich mit dir nachts um halb 10 noch zur Apotheke spaziert bin (glücklicherweise hatte unsere Apo Nachtdienst) um das Rezept der Ärztin einzulösen. Ein homöopathisches Zapfele hat deine Unruhe (Hunger, Pipi, kalt, kuscheln, heiß, satt (sich alles durch den Kopf gehen lassen), alleine liegen – alles doof!) etwas genommen und uns allen eine Verschnaufpause verschafft. Da warst du wirklich hilflos und du tatest mir sehr leid.

Die lieben und nicht so lieben Kuschelattacken deiner Schwester nimmst du mit stoischer Ruhe hin, so wie es dir vollkommen egal ist, wenn sie vor Zorn oder Müdigkeit aus tiefstem Bauch brüllt. Du drehst höchstens den Kopf um zu sehen, was da passiert. Andererseits ist es auch Flora volllkommen gleich, wenn sie ihren Mittagsschlaf hält und du, vom Hunger geplagt, schreist. Lustigerweise behauptest du dann immer, dass du niemals nichts zu essen bekommst, ich dich kläglichst verhungern lasse. Oje, armes Zwergpiratchen. Dabei siehst du gar nicht so aus, du knuffiges Bebi.

Schön, dass du da bist. So, als ob du niemals woanders gewesen wärst. Ich hab dich lieb.

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{Flora} 3 Jahre 3 Monate

2014_09_18_Picknick

91 cm, 12,2 kg, Kleidergröße 92-98, Schuhgröße 24-25

Liebe Flora, jetzt ist es soweit, die Kindergartenzeit hat begonnen und du scheinst dich sehr wohl zu fühlen. Ilona und Andrea machen ihre Sache aber auch sehr gut; so gut, dass du nach dem Abholen eine Stunde Erholungs-Schönheitsschlaf benötigst. Abends bist du auch angenehm müde, die Schlafengeh-Zeiten aben sich wieder nomalisiert.

Zum Schlafengehen ziehst du großzügigerweise ein Kuschelleibele an, aber für die Hose ist dir zu heiß. Was zur Folge hat, dass du 1x pro Nacht zu Besuch kommst, weil du zu kalt hast und kuscheln willst. Normalerweise schläfst du zwischen uns im Bett, da die Gefahr vom Rausfallen zu groß ist. Doch 1x wolltest du nicht in die Mitte krabbeln und Papa ist zu schnell eingeschlafen; du hast dich wiedermal gedreht und bist ins Leere gefallen. Autsch! Das war ein Knall und wir waren noch nie so schnell wach. Du hattest unglaubliches Glück und hast dir nur einen kleinen blauen Fleck an der Stirn geholt. Der Schreck war allerdings riesengroß und seitdem kletterst du konsequent zwischen uns ins Bett.

Das Einschlafen braucht mittellang, du zappelst erstmal ordentlich im Bett, drehst dich in alle Richtungen, musst einen Kühlfuß raushängen, dann aber wieder einpacken, die Decke darf nur bist zum Bauch gehen, sonst hast du zu heiß, mal mit, mal ohne Kissen, aber jedenfalls immer mit Kuscheltier. Es ist nicht immer das Gleiche, derzeit liegt die kleine Giraffe, die du von Martina (Marie’s Mama) bekommen hast, sehr hoch im Kurs. Vorher durfte Kuschelkuh Helga auf dich aufpassen und auch der Rest der Beddiebears-Bande wurde in die Kuscheleinschlafpflicht genommen. Mama und Papa-Ankuscheln ist auch sehr wichtig, zumindest für ca. 60 Sekunden. 😉

In der Früh kommst du angetappselt und kriechst erstmal ins warme Bett, erkundigst dich nach dem Papa und döst dann nochmals weg. Anschließend gibts ein Frühstück, du ziehst dich (mehr oder weniger) selbstständig an und wir bummeln zum Kindergarten. Dabei gibst du ganz brav und freiwillig die Hand und plauderst wie ein Wasserfall.

Natürlich haben wir auch wieder viel erlebt, im vergangenen Monat. Wir waren bei der Papa-Familienfeier, da gibt’s mittlerweile auch genügend Kinder zum Spielen, auch wenn du am liebsten in der Schaukel gesessen bist. Nach der Familienfeier gings prompt weiter zum 3.Geburtstag von Magdalena, am Nattererboden. Das Kuchenessen haben wir nachgeholt, aus dem Tiefschlaf auf die Ponykutsche war dann doch etwas gewagt und deshalb hast du dir das ausgesucht, wo du dich am wohlsten fühlst: richtig, die Schaukel.

Den obligatorischen Kinderarztbesuch haben wir auch hinter uns gebracht und du warst wieder superbrav, herrlich entspannt und ein bisschen neugierig, was die Frau Ärztin (wie du sie nennst) bei Laurin alles macht. „Stupferle“ (Impfung oder Blut abnehmen) habt ihr beide keines bekommen.

Es scheint, als wären wir die Windel los geworden (außer nachts) und es klappt wunderbar. Ein-, zweimal hatten wir einen „Zwischenfall“ beim Mittagsschlaf ohne Windel… Du lässt uns alle am „Mama, i muss aufs Klo!!!!“- Ruf teilhaben und saust dann wie ein Blitz ebendorthin. Je nach Laune sitzt du am Topfele, am Kinderklositz oder am „droßen“ Klo. Und wehe, wir drücken die Spülung oder helfen dir beim Händewaschen, das kannst du nämlich alles alleine!

Und weil wir gerade bei deinen Eigenheiten sind – da gibt es schon ein paar… Die Sache mit der Spülung beispielsweise, oder dass du deine Milchschnitte selbst vom Viererpack nimmst und sie aufmachst, aber bitte nur an der roten Schnur öffnen. Deine Schuhe ziehst du gerne verkehrtrum an. Und wenn du nicht den Aufzug holen darfst, dann brüllst du das ganze Haus zusammen. Im Lift drinnen dürfen dann Papa oder ich drücken, dafür musst du mittig vorm Spiegel stehen und rumkasperln. Aaaaber: wenn du dein Nachspeisenzuckerle auswählst, frägst du jedes Mal, on ich auch eines möchte. Wenn du denkst, dass ich traurig bin, dann tröstest du mich, du möchtest immer beim Kochen und Putzen helfen, du zeigst dein bezauberndstes Lächeln wenn ich mit dem Fotoapparat daherkomme und du bist sowieso und überhaupt ein superentzückendes Mädchen. Ich hab dich lieb.

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Kleines Mädchen, ganz groß: der erste Kindergartentag

2014_09_08_der_erste_KindergartentagSeit Wochen beschäftigt uns ein Thema: der Kindergarten. Seitdem die Einladung zur Gruppe der Indianer in unser Postkästen geflattert ist, konnte es Flora kaum mehr erwarten. Und heute war es dann ENDLICH soweit: der erste Kindergartentag!

Ausgeschlafen und fit hat Flora ihren kleinen Bruder und mich mit der Frage „Ist heute Kindergarten?“ geweckt, flotte 😉 eineinhalb Stunden später  sind wir aufbruchbereit. Ganz wichtig: der Rucksack, gefüllt mit Jause und den neuen Patschen. Und natürlich wird er selbst getragen.

Noch schnell beim Bäcker eine zusätzliche Jausenbreze kaufen und schon bummeln wir in Richtung Kindergarten.

Im Kindergarten wuselt es bereits vor Kindern, vielen neue Gesichtern; viel Freude und auch Aufregung ist aus den Gesichtern der Kinder und auch der Mamas zu lesen. Wir wissen schon, wohin wir müssen, suchen in der Garderobe Floras Eule (sie ist gelb) und deponieren Reservekleidung, Regenjacke und Matschose und den Rucksack. Schnell die Schuhe ausziehen, Mama noch ein Foto machen lassen (immer diese Mamarazzi) und dann ab in den Spieleraum. Während ich mich mit Ilona und Andrea (den beiden Kindergartentanten) unterhalte und die ersten organisatorischen Dinge kläre (Abholzeiten diese Woche, Mittagstisch, …) , geht Flora in den Beobachtungsmodus; und als ich mich verabschiede und ein Abschiedsbussi einfordere, ist die kleine Große schon mittendrin und ich bin agbemeldet.

Flora, ich wünsche dir einen wundervollen ersten Kindergartentag! Bussi

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